biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Predigt Norbert Lieth

www.youtube.com/watch?v=kKg5WUYLiww

[Analyse und Widerworte]
13 biblische Einreden

gegen Norbert Lieth

oder auch:
Missionswerk Mitternachtsruf im Spaghat zwischen Bibel Exegese und Wunschvorstellung

VORWORT von  bibelpoint

Liebe Christen,

in der letzten Zeit treten immer mehr Prediger auf, die das historische Fundament des christlichen Glaubens auf den Kopf stellen und verbreiten, dass durch die Gnade Gottes durch Tod und Auferstehung Jesu die Gebote abgeschafft wurden.

Ohne fundierte Bibelkenntnis nehmen sie sich dazu einige missverständliche Bibelstellen, meist aus den Briefen des Apostel Paulus, her und kippen dann durch geschicktes Lavieren die biblischen Lehren immer mehr zugunsten einer Lehre, die sagt: Christen brauchen, Christen dürfen die Gebote nicht halten. Falls sie es doch tun, fallen sie - wie es so gern genannt wird- aus der Gnade.

Wir haben auf der Seite Vom Gebotehalten gelernt, wo die Wurzel dieses Irrtums ruht. Nämlich dort, wo der Begriff "Gebote" schwuppdiwupp mit dem Begriff "Gesetz" gleichgesetzt wird. Und zwar mit dem ganzen alttestamentarischen Gesetz mit seinen 613 Geboten. Es wird sobald als möglich zu dem Hinweis gegriffen: Gesetz ist Gesetz, also wenn Gesetz, dann das ganze! 

Wir wissen, dass uns schon in Apostelgeschichte 15, 1-28 deutlich gemacht wird, dass dies nicht Gottes Plan mit Christen ist, wie jeder bei einer Lesung eingestehen muss.

Es beginnt dort mit den Worten:

Und einige kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, könnt ihr nicht selig werden.

Und

Da traten einige von der Partei der Pharisäer auf, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten.

Und endet bekanntlich mit dem Entschluss:

Weil wir gehört haben, dass einige von den Unsern, denen wir doch nichts befohlen hatten, euch mit Lehren irregemacht und eure Seelen verwirrt haben, so haben wir, einmütig versammelt, beschlossen, Männer auszuwählen und zu euch zu senden mit unsern geliebten Brüdern Barnabas und Paulus, Männer, die ihr Leben eingesetzt haben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus.So haben wir Judas und Silas gesandt, die euch mündlich dasselbe mitteilen werden.Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge:dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!



Diese eindeutigen Worte lassen keinen Zweifel daran, dass Christen aus den Nationen nicht an das "Gesetz Mose" gebunden sind.

Aber hier hört die Bibelanalyse nicht auf!

Wie jeder Bibelkenner weiß, nennt das Alte Testament einmal das ganze mosaische Regelwerk "Das Gesetz" und anderseits die 10 Gebote auch sehr oft "Das Gesetz" (nach heutiger Sprachweise besser: "Das Grundgesetz"). Dies hatten wir eindrucksvoll auf der Seite "Vom Gebotehalten" gelernt und auch nun noch im Gedächtnis.

Wir wollen dies hier nocheinmal kurz darstellen und es ist selbstverständlich, dass jeder Christ, der sich von Gott berufen fühlt, zu lehren, dies weiß und prüft!
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Wiederholung aus Vom Gebotehalten:

Wir lesen aus 5. Mose 10,3ff:

So machte ich eine Lade aus Akazienholz und hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, und ging auf den Berg und hatte die beiden Tafeln in meinen Händen. - Da schrieb er auf die Tafeln, wie die erste Schrift war, die Zehn Worte, die der HERR zu euch geredet hatte mitten aus dem Feuer auf dem Berge zur Zeit der Versammlung; und der HERR gab sie mir. - Und ich wandte mich und ging vom Berge herab und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte ...

 

Die 10 Gebote werden in der Bibel oft auch "Das Gesetz" genannt
Nach heutiger Sprache sollte man es "Das Grundgesetz" nennen!


Wenn also vom Gesetz Mose lediglich die „zwei steinernen Tafeln"- [das sind die 10 Gebote, und sonst nichts! - 5. Mose 10,3-5!] in der Bundeslade waren, sehen wir also, dass die 10 Gebote durchaus "das Gesetz" heißen.


In die Lade kamen nur die „zwei steinernen Tafeln" - das sind die 10 Gebote, und sonst nichts!
Die beiden Gesetzestafeln kamen also in die Bundeslade. [Ein goldener Krug mit Manna und Aarons Stab, der geblüht und Frucht getragen hatte, wurde später hinzugetan.]


In die Bundeslade kamen nicht die gesamten 613 Gesetzesvorschriften!
Sehr wichtig ist deshalb die Schlüsselstelle:

Dass die restlichen Satzungen nicht in sondern neben der Lade lagen, sagt ja die Schrift selbst in 5. Mose 31,26:

Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es neben die Lade des Bundes des HERRN, eures Gottes, dass es dort ein Zeuge sei wider dich ...

Norbert Lieth, Missionswerk Mitternachtsruf

Irr-Predigt in Sindelfingen, Ausschnitte

Mitschrift (Quelle: www.youtube.com/watch?v=kKg5WUYLiww)

Norbert Lieth:
0:37 ... es geht um ein Thema, womit sich sehr viele Menschen schwertun. Und darum habe ich gedacht,  man könnte das mal hier in Sindelfingen auch aufgreifen. Man kommt viel rum, man ist in vielen Gemeinden, man redet mit vielen Christen, 0:59 man erhält viele Briefe, Telefonate, Emails usw. usf., und immer wieder merkt man, dass Christen, die eigentlich in der Gnade leben, durch die Gnade leben, 1:12 Jesus Christus in ihrem Leben erfahren haben, dass sie sich sehr schwertun, mit dem Gesetz und dass sie nicht unterscheiden können: Wie ist das denn jetzt mit den Geboten? (Pietismus usw. usf.) Und wie ist das mit der Gnade? Wo ist die Balance? Und wie gesagt, ich habe gedacht, dass ich das mal versuchen dürfte, heute Morgen aufzugreifen.
1:49 Wenn wir über Gesetz und Gnade reden wollen, dann ist es unendlich wichtig, dass wir die Heilszeiten unterscheiden. … es ist von außerordentlicher Wichtigkeit. Der Kirchenlehrer Augustinus hat einmal gesagt: Beachte die Heilszeiten und die Bibel ist in Harmonie.
2:28 Ich stelle fest, dass viele Menschen, Christen ! , mit der Bibel nicht zurecht kommen, weil sie diesen Schlüssel der Heilszeiten, des sogenannten „Dispensationalismus“, nicht benutzen.  …
4:40 Es genügt nicht, liebe Freunde und liebe Geschwister, das zu sehen, man in der Bibel grade vor Augen hat; natürlich kann Gott das gebrauchen, lebendig machen an unseren Herzen, in unsere Lebenssituation direkt hineinsprechen, uns ermutigen oder ermahnen, das ist vollkommen klar.
5:01 Aber es bedarf darüber hinaus eine tieferen Einblick; es benötigt eben dieses breitere Spektrum und die Zusammenhänge, damit es nicht zu Fehlinterpretationen kommt.

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Einrede 1 von bibelpoint
  • Die psychologische Gedankenführung von Norbert Lieth ist typisch. Mit den Worten "Es genügt nicht, liebe Freunde und liebe Geschwister, das zu sehen, was man in der Bibel grade vor Augen hat" unterstellt Norbert Lieth denen, die anders denken als er -und damit vielen, auch etablierten, Kirchen auch dem Urchristentum vor 2000 Jahren- dass sie völlig flach und geistlos die Bibel aufschlagen und das, was sie "grade vor Augen" haben, unreflektiert in die Tat umsetzen wollen. Dieses "was man in der Bibel grade vor Augen hat" greift sehr tief in die Gedankenwelt der Zuhörer ein, weil es eine tiefere Geistlosigkeit unterstellt. Letztlich ist es auch einer Binsenweisheit gleichzusetzen, die hier nichts zu suchen hat. Große Kirchenlehrer, Kirchenväter, Apostel, aber auch Reformatoren wie zum Beispiel Prof. Dr. Martin Luther werden hier aufs Schärfste diskreditiert. Die Worte "es bedarf darüber hinaus eine tieferen Einblick" machen deutlich, dass Norbert Lieth es genau so meint.

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Norbert Lieth:
5:24 Zum Beispiel: Sehen Sie! Es gibt doch ein Altes Testament und ein Neues Testament, stimmt das? Es ist „eine Bibel“! Aber im Alten Testament handelt, wirkt, Gott ganz anders  -total anders-  als im Neuen Testament, oder nicht? 5:50 Das muss man beachten! Wenn wir   n u r   im Alten Testament „rumfliegen“, ja, kommen wir nicht weiter.

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Einrede 2 von bibelpoint
  • Norbert Lieth macht es sich sehr einfach. Zunächst lässt er die Zuhörer faktisch unterschreiben, dass das Alte und das Neue Testament "eine Bibel" ist und unterstellt, dass Gottes handeln im Alten und Neuen Testament jeweils "total anders" sei. Zur Diskreditierung nennt er das Lesen im Alten Testament "rumfliegen". Diese psychologischen Grundlagen sind nicht zu unterschätzen und deuten darauf hin, dass eine fundamentale Einrede gegen das klassische Bibelverständnis folgt. Der Hinweis, dass Gottes handeln im Alten und Neuen Testament jeweils "total anders" sei, ist eine sehr schwierige, aber auch binsenweise Aussage. Wir dürfen daraus nicht falsche Schlüsse ziehen. Nehmen wir den Satz "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", z.B. Matth. 19, 19. Jesus hat hier keinen "neuen Geist" durch seine Lehre bringen wollen, sondern er zitiert 3. Mose 19 Vers 18! Elia lässt durch Gottes Geist ein totes Kind auferstehen 1.Könige 17 Verse 22-24; im ganzen Alten Testament ist Gott ein Gott der Liebe. Dass Gott zu verschiedenen Zeiten -teils- auch verschiedene -nicht gegensätzliche!- Handlungen wirkt, ist doch lediglich eine historisch-heilsgeschichtliche Wahrheit.

  • Ganz richtig heißt es also auf: www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/altes-testament/wie-kann-gott-liebe-sein-und-gleichzeitig-ausrottungsfeldzuege-befehlen-oder-selbst-in-der-sintflut/#.U3iB_1eeb6M       Manche Christen meinen, das Alte Testament zeige einen strafenden Richtergott und das Neue Testament den liebenden Erlösergott. In Wirklichkeit klafft zwischen beiden Teilen der Bibel kein tiefer Graben. Deshalb finden wir im Neuen Testament Texte wie: „Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" (Hbr 10, 31), während wir im Alten Testament lesen: „Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte" (Jer 31, 3). Berichte von sofortigen Strafgerichten finden wir auch im Neuen Testament (Apg 5). Das Gebot von der Nächstenliebe stammt aus dem Alten Testament (3 Mo 19, 18.34), und auch die Feindesliebe finden wir dort (vgl. Spr 25, 21).Überhaupt ist Gottes Erlösungsplan in den Schriften des Alten Testamentes ausführlich dargestellt, besonders im Tempeldienst und den israelitischen Jahresfesten. Wer das Alte Testament beiseite legt, wird also Gottes Handeln und Gottes Willen im Neuen Testament nicht ganz verstehen. Das wussten die ersten Christen. Deshalb studierten sie immer wieder die Bücher Moses und die Propheten. 

  • Auch sagt die Schrift "Jesus Christus ist derselbe, gestern und heute und auch in Ewigkeit" Hebraeer 13,8. Wir wissen sehr wohl, dass Jesus auch vor seinem irdischen Dasein existierte und Gottes Sohn, in recht verstandener Dreieinigkeitslehre sogar Gott selbst ist. So ist auch Gott selbst "derselbe, gestern und heute und auch in Ewigkeit". Auch zeigt das Buch der Offenbarung (Apokalypse), dass Gott wie auch Jesus am Ende der Zeit mit Grimm und großen Plagen die Menschheit strafen wird. Also im Neuen Testament! Der Satz von Norbert Lieth "Aber im Alten Testament handelt, wirkt, Gott ganz anders  -total anders-  als im Neuen Testament" greift nicht tief genug, um daraus die gewünschte Schlussfolgerung zu ziehen.

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Norbert Lieth:
Es heißt sogar, dass die Juden, solange sie das Alte Testament lesen, eine Decke [Anmerkung v. bibelpoint
: gemeint ist die geistige "Decke vor den Augen", wie z.B. Paulus es sagt] haben! Das bedeutet für das Judentum, dass sie niemals durch das Lesen des Alten Testamentes alleine, zu Jesus Christus finden können; das geht nicht. 6:20 Sie müssen mit der Botschaft der Evangelien konfrontiert werden; mit dem Namen Jesu, und genau das hat Philippus getan, als er diesem Kämmerer aus dem Morgenland begegnet. Der las den „Jesaja“ und verstand ihn nicht! Und dann steigt er zu ihm auf den Wagen und sagt: „Verstehst du auch, was du liest?“.  6:42 Und dann sagte er: „Wie sollte ich?“.

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Einrede 3 von bibelpoint
  • Hier irrt Norbert Lieth in grobem Maße. Denn der Kämmerer aus dem Morgenland versteht nicht deshalb nicht, weil er auch so eine "Decke" vor seinen geistigen Augen hat, sondern weil er Ausländer/Nichtjude ist, der hier in den Besitz einer Schrift des Propheten Jesaja kam und darin las. Wahrscheinlich noch nie mit dem Wort Gottes konfrontiert, waren alle diese Worte für ihn nicht verständlich.

  • Ganz anders ist es mit dem Verständnis des Lebens und Leidens Jesu Christi. Wir lesen in Lukas 24 Vers 27, dass Jesus lehrte: "Musste nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift von ihm gesagt war." Ein Neues Testament als Buch gab es weiterhin viele Jahrzehnte nach Jesu Auferstehung noch garnicht. Wenn der Begriff "Die Schrift" im Neuen Testament vorkommt, ist immer das Buch des Alten Testamentes gemeint! Diese Schrift ist nicht etwa aus sich selbst heraus "unverständlich", sondern nur, wenn man sie nicht mit der richtigen Liebe zu Gott liest. Und wenn diese fehlt, kann natürlich auch das Lesen des Alten Testamentes nicht weiterbringen. Dann allerdings bringt das Lesen des Neuen Testamentes auch nicht weiter. Nicht ohne Grund sagt Jesus  "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt" (Matth. 22,37) und es auch hier wieder so, dass Jesus dabei das Alte Testament zitiert, nämlich 5. Mose 10,12! Es könnte der Einwurf kommen: "Aber ohne Ausgießung des heiligen Geistes zu Pfingsten konnte doch kein Mensch die ganze Wahrheit verstehen". Das stimmt zwar in seiner Grundaussage, aber betrifft die heilsgeschichtliche Dimsension. Und wenn Gottes Wort ansonsten garnicht verständlich wäre, bräuchte es im Alten Testament nicht die häufige Kritik der Propheten geben. Denn "Gott lieben von ganzem Herzen", Glaube an sich, ist ja im Alten Testament genau so oft von Gotteskindern bezeugt; eine Aufzählung der Namen und Bibestellen ist hier nicht nötig. Dass heilsgeschichtlich die Alten noch nicht den Messias persönlich kennenlernen konnten und dass nur durch den Messias das Werk Gottes vollendet wurde, macht nicht, dass diesen Alten innerlich etwas fehlte. Denn Abraham, Noah, Mose und alle anderen dergleichen liebten Gott und waren demütig und gehorsam gegenüber Gottes Worten.

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Norbert Lieth:
Und dann fing Philippus an und erklärte ihm von dieser Stelle an, heißt es in Apostelgeschichte Kapitel 8, das Evangelium von Jesus. Und dann zog er seine Straße auf einmal fröhlich. 6:58 Und viele Christen werden nicht richtig fröhlich. Weil sie den Unterschied zwischen Altem und Neuem Testament nicht beachten; auch nicht zwischen Gesetz und Gnade wirklich richtig beachten, wie wir es eigentlich aufgrund der Lehrbriefe tun sollten. 7:22 Wenn wir das einmal verstanden haben, dann können wir fröhliche Christen werden. …

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Einrede 4 von bibelpoint
  • Norbert Lieth beginnt wieder, die psychologische Schiene zu fahren. Dass nämlich "viele Christen werden nicht richtig fröhlich" seien, läge also daran, dass sie -fälschlicherweise- meinen, die Gebote halten zu sollen (und damit innerlich nicht klarkommen ...) . Eine fiktive "Unfröhlichkeit" (vieler) derer, die die Gebote Gottes halten gegenüberzustellen einer "Fröhlichkeit" derer, die sagen, Gebote halten sei falsch, ist schon ein Schachzug, der seines gleichen sucht!

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Norbert Lieth:
12: 00 Gesetz und Gnade. Ist ein schwieriges Thema. Ist ein heißes Eisen. Ich bin mir bewusst,  dass vielleicht der eine oder andere heute Morgen von Ihnen das ganz anders sieht; vielleicht sogar gekränkt ist - gekränkt sein wird-, aber die Verantwortung, das zu sagen, was man nach eigenem Verständnis, auch aus der Bibel her, versteht, die ist viel größer.
12:30 Es ist sehr wichtig, dass wir in unserem Bibelstudium vor Augen haben, dass die Zeit des mosaischen Gesetzes, das Mose gegeben hat,  bis Pfingsten reicht. Pfingsten wurde das mosaische Gesetz abgelöst.

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Einrede 5 von bibelpoint
  • Wir müssen an dieser Stelle gewissenhaft darauf achten, dass der Begriff "das mosaische Gesetz" nicht unmerklich den Unterschied verwischt zwischen dem "gesamten Gesetz Mose" und den "10 Geboten", also dem "Grundgesetz". Wenn auch die 10 Gebote einerseits Bestandteil des Ganzen Gesetzes sind, sind sie aber kein unlösbarer Bestandteil. Sie haben eine exponierte Stellung und werden allein für sich genommen im Alten Testament auch "das Gesetz" genannt. Die 10 Gebote sind sozusagen die VERFASSUNG Gottes. Diese Unterscheidung ist von wesentlicher Bedeutung! Eine einfache und jedem verständliche Darlegung, dass die 10 Gebote für sich allein im Alten Testament "das Gesetz" [= die Verfassung] genannt wird, wurde auf der Seite  Die 10 Gebote heißen: Das Gesetz  einfach und verständlich nachgewiesen. Wenn die 10 Gebote nichts anderes wären als nur eine Teilmenge des mosaischen Gesetzes, dann bräuchten sie nicht auf den zwei steinernen Tafel geschrieben sein, sondern würden, so wie die restlichen Gebote und Satzungen auch nur auf den Schriftrollen stehen, die nicht in sondern neben der Bundeslade lagen. Das alles hat doch eine hohe Bedeutung! Dass Gottes Gebote, sein "Gesetz" -sicher nicht die gesamten 613 Regeln- für alle Menschen Gültigkeit haben sollen, zeigt doch der Prophet Jesaja, Jes. 24, 1-5

  • Das zukünftige Gottesgericht über die Erde
    Siehe, der HERR macht die Erde leer und wüst und wirft um, was auf ihr ist, und zerstreut ihre Bewohner.
    Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Verleiher wie dem Borger, dem Gläubiger wie dem Schuldner.
    Die Erde wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet.
    Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten.
    Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund.
    Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen's, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, sodass wenig Leute übrig bleiben. siehe auch Jesaja 24 - Gottes Wort an die ganze Welt

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Norbert Lieth:
12:52 Ich will es Ihnen nachher erklären und versuchen, zu beweisen. Und zu den Briefen, oder zu den Evangelien besser gesagt, kamen dann noch die Briefe der Apostel. Jesus hatte gesagt, kurz bevor er in den Himmel fahren würde, bevor er sterben und auferstehen würde, in Johannes 16, 13: „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, Pfingsten ja, der bei euch bleibt in Ewigkeit, so wird er euch in die  „ganze  Wahrheit“  leiten. Was bedeutet das? 13:30 Das bedeutet doch schon mal, dass bis jetzt das, was die Jünger/Apostel  wussten, alles wahr war! Absolut wahr. Aber es war noch nicht die „ganze Wahrheit“, verstehen Sie mich? Es fehlten noch gewisse Offenbarungen, Erläuterungen Gottes, Erklärungen, Zusatzinformationen, Lehren, die Er geben wollte; und die gab er dann mittels des heiligen Geistes durch die Apostel in den apostolischen Briefen. Und darum gibt es auch keinen Unterschied zwischen den Worten Jesu und den Worten der Apostel. Es ist gleich, identisch, Gottes Wort. Denn sie waren vom heiligen Geist inspiriert. 14:16 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit,  so wird er euch in die „ganze Wahrheit“  leiten. …

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Einrede 6 von bibelpoint
  • Was Norbert Lieth hier erklärt, geht in der Folge dessen, was er danach sagen will, nicht auf. Denn wenn das, was Jesus in den Evangelien gesagt hat, "absolut wahr" ist und nur durch den heiligen Geist noch "gewisse Offenbarungen, Erläuterungen Gottes, Erklärungen, Zusatzinformationen, Lehren" nötig seien, um die "ganze Wahrheit" zu erkennen, dann geht das nur in Fragen, wo "gewisse Offenbarungen, Erläuterungen Gottes, Erklärungen, Zusatzinformationen, Lehren"  vertiefende Funktion haben, nicht aber eine aufhebende. Vertiefen und Aufheben passen nie zusammen. Wenn "die ganze Wahrheit" (also die, die durch Belehrung des heiligen Geistes kommt) und die "Wahrheit", die vorher von Jesus gelehrt wurde, sich gegeneinander ausschließen, ist es ja keine Vertiefung, sondern eine Aufhebung. Dass das Neue Testament das Gebotehalten nicht aufgehoben hat, wissen wir ja von den Aposteln, auch Paulus im Korintherbrief:

1Kor

 7,

19

     

-

 

Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten

1Jo

 2,

 3

 

-

 

Und daran merken wir, dass wir ihn kennen: wenn wir seine Gebote halten

1Jo

 2,

 4

 

-

 

Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner

1Jo

 3,

22

 

-

 

denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist

1Jo

 3,

24

 

-

 

Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm

1Jo

 5,

 2

 

-

 

dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten

1Jo

 5,

 3

 

-

 

Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten

Off

12,

17

 

-

 

zu streiten mit den übrigen... die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi

Off

14,

12

 

-

 

Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus

Off

22,

14

 

-

 

Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Leben


Aber genau das will uns Norbert Lieth infolge seiner Gedankenkräusel gleich darlegen; nämlich dass diese Bibelworte alle nicht stimmen würden!

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Norbert Lieth:
14:33 Sehen Sie, mit diesem Hintergrundwissen, dass also noch bis in die Evangelien hinein, also, sogar all das was Jesus noch gesagt hat, war noch nicht die vollendete Wahrheit da. Mit diesem Hintergrundwissen verstehen wir vieles in den Evangelien besser, und dürfen auch nicht immer nur in den Evangelien steckenbleiben!
15:01 Manches nämlich in den Briefen der Apostel, wenn wir ganz ehrlich sind, scheint den Aussagen der Evangelien regelrecht zu widersprechen.

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Einrede 7 von bibelpoint
  • Genau das passiert, wenn man schief gewickelt die Bibel interpretiert! Wir dürfen also laut Norbert Lieth dürfen "auch nicht immer nur in den Evangelien steckenbleiben!" Das wollen wir ja auch nicht. Aber Evangelien und Lehrbriefe sind doch eine Einheit. Die Evangelien zeigen die frohe Botschaft und sind eindeutig die Botschaft Jesu. Sie sind -wenn denn diese Unterscheidung hier wichtig ist- nicht Altes Testamant! Jeder Widerspruch zwischen den Worten Jesu und den Worten der Apostel haben den Grund einer Fehlinterpretation durch den Prediger -oder die Übersetzung ist gefälscht, siehe Beispiel Fälschung!! Besonders die Worte des Apostel Paulus "Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten" (1. Kor. 7,19) sind ja nicht misszuverstehen. Misszuverstehen sind allmale andere Zeilen von Paulus, die im Römerbrief, Epheser, Galater und Kolosser stehen und keinen Bezug zum Gebotehalten, sondern zur Gesetzlichkeit haben. Wenn aber doch, dann hieße das ja, dass Paulus vergessen hätte, dass er gesagt hat: Gottes Gebote halten" (1. Kor. 7,19)
    Lieber Norbert Lieth: Hat Paulus vergessen, dass er gesagt hat: Gottes Gebote halten" (1. Kor. 7,19) Und irrt auch der Apostel Johannes?

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Norbert Lieth:
Ich werde auch nachher noch darauf kommen dürfen. Aber wenn wir, wenn wir wissen, dass die Evangelien noch in eine ganz andere Heilszeit fallen, nämlich noch ins Alte Testament!, -das Neue Testament begann Pfingsten, ja- ; also Jesus hat es eingesetzt im Abendmahl, einen Tag vor seinem Tod; und Pfingsten wurde es dann Praxis durch die Geburt der Gemeinde; 15:50 also äh, wenn wir also festhalten, dass die Evangelien sozusagen noch zum Alten Testament gehören, und dass die Wahrheit eben noch nicht ganz endgültig offenbart war, dann erklärt  sich vieles von selbst. Die Evangelien gehören zum Übergang der Zeit des Gesetzes hin zur Gnade. Und obwohl alles inspiriertes Wort Gottes ist, und alles zu uns redet und uns Alles ermahnt, betrifft manches doch nur Israel. Manches in der Bibel betrifft einfach nur Israel, das hat mit der Gemeinde überhaupt nichts zu tun! Manches in der Bibel betrifft die Nationen und manches in der Bibel betrifft nur die Gemeinde und das betrifft nicht Israel. Zum Beispiel die Entrückung, ja.  16:37 Wer wird entrückt? Ist es Israel? Israel wird nicht entrückt, die werden schön auf der Erde bleiben! Die müssen durch die große Trübsal. Entrückt wird nur die Gemeinde!

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Kurz-Einrede von bibelpoint
  • Achso! Jetzt kommt also auch das unbiblische Märchen von der "Geheimen Entrückung der Gemeinde Christi" ...  Aber wenn man schon so denkt, warum dann so hämisch: "Israel wird nicht entrückt, die werden schön auf der Erde bleiben!". Diese hämische sollte Christen stutzig machen!

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Norbert Lieth:
Ja, wenn ein Jude sich zu Jesus bekehrt hat, gehört  er zu der  Gemeinde. Wenn jemand aus den Nationen sich zu Jesus bekehrt hat, gehört  er zu der  Gemeinde. 16:56 Und   d i  e   Gemeinde wird entrückt, und nicht das jüdische Volk. Auch nicht die Polen, nicht die Deutschen, nicht die Sindelfinger, sondern nur die Sindelfinger, die zum Leib Christi gehören. Und darum gilt folgendes: Wenn sich Aussagen der Evangelien in den Lehrbriefen der Apostel wiederfinden (zum Beispiel: Missionsbefehl, der im Evangelium gegeben wird; Gemeindezucht, Gemeindebau, Frucht, Liebe ), wenn sich solche Aussagen in den Lehrbriefen, dann gelten sein auch für die Gemeinde. Ansonsten gilt es oftmals nur Israel. Oder den Nationen. Zum Beispiel: Das kommt mir grade in den Sinn, die Bergpredigt. Viele Menschen haben Probleme mit der Bergpredigt! Was ist damit überhaupt gemeint? 18:09 (Ja selig sind die Armen, und solcher ist das Himmelreich usw. usf., ja) Was kommt in der Bergpredigt nicht vor? Wissen Sie das, was da nicht vorkommt? Das Kreuz! In der Bergpredigt kommt nicht vor, dass Jesus sagen würde: „Ich sterbe für euch, ich nehm eure Schuld auf mich, ich werde aus den Toten auferstehen und dadurch werdet ihr in das Reich Gottes kommen.“ Kommt nicht vor! Warum nicht? 18:42 Weil Jesus zunächst nur für Israel gekommen ist! Und dieses Volk aufgerufen hat: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nah herbeigekommen. Ich kann das messianische Reich jetzt aufrichten.“

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Einrede 8 von bibelpoint
  • Nun, dass in der Bergpredigt nicht steht: „Ich sterbe für euch, ich nehm eure Schuld auf mich, ich werde aus den Toten auferstehen und dadurch werdet ihr in das Reich Gottes kommen.“ folgert ja nicht, dass Jesus noch das Alte Testament als solches Predigt. Auch vom Volk Israel erwartet Jesus, dass sie an Ihn glauben sollen. Sein gesamtes Auftreten in den Evangelien ist ja gerade davon geprägt! Alle Juden sollen ihn erkennen und an ihn glauben. Das Fehlen einer Aussage in der Bergpredigt ist doch eine Konstruktion von Norber Lieth. Was sagte den Jesus zum reichen Jüngling?

    Frage des reichen Jünglings nach dem ewigen Leben

    Mat 19,16-21

    Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, dass ich das ewige Leben möge haben? Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut als allein Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: "Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter;" und: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

    Der reiche Jüngling fragte ganz recht: „Welche?", da ja das jüdische Gesetzeswerk über 600 Vor­schriften kennt. Jesus nimmt die Frage ernst und antwortet ohne jegliche Gereiztheit, indem er dem Jüngling die 10 Gebote anreißt und gleichzeitig den Hinweis auf die Nächstenliebe aus 3. Mose 19,18 einbringt. Dass die Nächstenliebe die Erfüllung (also die Ausfüllung und nicht etwa die Beendigung) des Gesetzes ist - da das reine Halten der Buchstaben der Gebote ja logischerweise sinnlos ist -, wird vom Neuen Testament großangelegt thematisiert und bietet hier durch seine Fülle natürlich die Möglichkeit zu einem fundamentalen Missverständis, nämlich dass „Erfüllung des Gesetzes" mit „Beendigung des Haltens des Gesetzes" gleichzusetzen sei. Wir wissen bereits, dass 1. Korintherbrief 7,19 , 2. Johannesbrief 1, 6 wie auch Offenbarung 14, 12 usw. schwerwiegende Hindernisse für eine solche Lehre darstellen.

    Die richtige Frage lautet also : Welche Gebote?


    Diese Frage ist nicht dumm und auch nicht provozierend. Nehmen wir nun als Beispiel noch einmal den reichen Jüngling aus Matthäus 19,17-22 im Textvergleich mit Lukas 18, 18-22

    Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut als allein Gott. Du weißt die Gebote wohl: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis reden; du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Er aber sprach: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf. Da Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eins. Verkaufe alles, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach!

    Warum haben wir nunmehr zusätzlich den Lukastext untersucht?

    Den Parallelbericht von Lukas brauchen wir deshalb, weil Jesus [nach der Antwort: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf.] nicht sagt: "Das war ja sowieso der verkehrte Weg", sondern: "Eines fehlt dir noch". Desgleichen bestätigt der Markustext Markus 10, 17-21!

    Dies konnte aus dem Matthäusbericht nicht so eindeutig entnommen werden. Der Matthäusbericht wiederum war wichtig, weil er nicht schlechthin sagt:

    "Du kennst die Gebote" [wie bei Lukas], sondern explizit deutlichmacht "Halte die Gebote"!

    Ein Problem damit haben nur die Pastoren, die die Gebote und das gesamte mosaische Gesetz nicht auseinanderhalten können!
    Allein die Frage des Jünglings "Welche Gebote" zeigt ja überdeutlich, dass Jesus nicht denkt: "Was soll das denn für eine Frage sein? Das mosaische Gesetz gibts nur im Gesamtpaket!" Auch zeigt die Frage, dass eine solche Frage stellbar ist. Und dass Jesus sie im Hinblick auf die 10 Gebote beantwortet.
    Dass Jesus nicht alle 10 Gebote aufsagt, ist ja auch nicht nötig. Genauso redet ja auch Paulus im Römerbrief, als er sagt:
    "'Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren', und was da sonst an Geboten ist" (Römer 13, 9). Durch die Rede "und was da sonst an Geboten ist" zeigt auch Paulus, dass er die 10 Gebote meint, aber jetzt nicht alles aufsagen wird.

  • Was erwartet Jesus vom reichen Jüngling? Dass er "brav" das Gesetz Mose hält, da noch kein Pfingsten da ist? Alle 613 Regeln oder die 10 Gebote? Wie wir von Norbert Lieth hören werden, geht "10 Gebote" schon mal garnicht (die Alles oder Nichts Irrlehre) Will er ihn auf eine falsche Fährte führen? Hätte Jesus dieses "Halte die Gebote" nicht gleich weglassen können, wenn er meint: "In Kürze gilt das nicht mehr"?. Hätte er nicht gleich gesagt: "Bete voller Glauben zu Gott und beobachte in der nächsten Zeit meine Jünger"? Die Worte "Halte die Gebote" machen doch nur Sinn, wenn Gebotehalten zum Glauben gehört. Wenn nur der Glaube rettet und Norbert Lieth deutlich weiß, dass Gebote halten für sich gesehen NICHT RETTET (außer man verfehlt sich nicht ein einziges mal im Leben), warum sagt Jesus dem Jüngling etwas, DAS NICHT RETTET? Was also will Jesus vom reichen Jüngling? Denn er sagt weiter: Eins fehlt dir noch! Wie oben erkläert, sagt Jesus zum Jüngling NICHT: "Gebote halten ist der verkehrte Weg, der richtige Weg ist Glaube an mich", sondern: "Eines fehlt dir noch". Dies muss man in Ruhe sacken lassen und drüber nachdenken. Und so wird ein Schuh draus, dass Paulus deutlich und klar vom Gebotehalten spricht, wie auch Johannes, siehe oben. Es ist völlig paradox, Jesus zu unterstellen, er wolle vom reichen Jüngling, dass er die Gebote hält, wenn der heilige Geist nur wenig später (angeblich) klarmacht, dass das Halten der Gebote die Gnade wegnimmt. Diese doppelbödige Predigt wird aber von Norbert Lieth unterstellt und mit dem Nonsens geschmückt, die Evangelien gehörten eigentlich zum Alten Testament. Dass Paulus scheinbar gegen die Forderungen Jesu auftritt, dies aber nur Fehldeutungen heutiger Irrlehrer sind, wird in Kapitel vom Gebotehalten aufgezeigt. Außerdem -aufgepasst- wird Norbert Lieth die angebliche Tatsache, dass Paulus das Gegenteil lehrt, wie Jesus, nur mit den schwerverständlichen Bibelstellen ausschmücken! Dass Paulus wortwörtlich in 1. Kor. 7,19 das Gebote halten (Gottes Gebote!) nennt, wird Norbert Lieth nicht  e i n mal anführen. Warum nicht? Weil er dann von seinem Spagat, den er hier gerade unter Mühe aufs Tapet legt, in einen neuen Spagat führen würde, den er dann nicht mehr aushält; dann würden auch die, die ihm zurzeit noch glauben, auch noch weglaufen. Ganz zu recht. Oder dass er dann sogar als falscher Lehrer dasteht ... Auch den Apostel Johannes zu schneiden, ist ein starkes Stück von einen Bibellehrer:

1Jo

 2,

 3

 

-

 

Und daran merken wir, dass wir ihn kennen: wenn wir seine Gebote halten

1Jo

 2,

 4

 

-

 

Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner

1Jo

 3,

22

 

-

 

denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist

1Jo

 3,

24

 

-

 

Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm

1Jo

 5,

 2

 

-

 

dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten

1Jo

 5,

 3

 

-

 

Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten

Off

12,

17

 

-

 

zu streiten mit den übrigen... die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi

Off

14,

12

 

-

 

Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus

Off

22,

14

 

-

 

Selig sind, die seine Gebote halten, auf dass sie Macht haben an dem Holz des Leben


Und weil wir gerade gelesen haben

"zu streiten mit den übrigen ... die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi" (Offb. 12,17)

wird doch auch einmal die Frage gestattet sein, ob Norbert Lieth diesen Auftrag hat! Wir leben ja ausdrücklich in der letzten Zeit, wenn man die Bibel einmal recht liest.

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Norbert Lieth:
Und die Bergpredigt war sozusagen seine Regierungserklärung, wie man in dieses messianische Reich hier auf dieser Erde kommt. Natürlich kann man immer Aspekte auch auf die Gemeinde anwenden, ja  19:14 aber den Unterschied sollte man beachten. Von dieser Unterscheidung hängt nämlich sehr viel ab. Wie zum Beispiel Heilsgewissheit. Was meinen Sie, wieviele Menschen, also Christen, keine Heilsgewissheit haben. Weil sie im Alten Testament, was ja sehr gut ist, was heilig ist und  Herrlichkeit hat, ja, und sehr wichtig ist, aber weil sie ihr ganzes Lebensfundament auf diese Aussagen des Alten Testamentes gründen; … 20:13 Manche Menschen haben Schwierigkeiten mit dem Gleichnis des Herrn Jesus Christus von dem Weinstock und den Reben im Johannesevangelium Kap. 15; ich habe heute Morgen nicht die Zeit, das jetzt so im Einzelnen darzulegen, aber wenn wir die Zeit hätten, vielleicht ganz grob, wird man merken: der Weinstock ist in erster Linie ein Bild für das jüdische Volk. Und Jesus kam und suchte an diesem Weinstock Frucht, und er fand sie nicht. 20:38 Und da hat er schon gemahnt und gesagt: da wird man die Rebe abschneiden und ins Feuer werfen. …
Seinen Jüngern aber sagte er ganz was anderes:  Ihr   s e i d  rein! Ihr   s e i d!   Ihr   s e i d! … …
28: 43 Es gibt nur eine einzige Rechtfertigung: Jesus Christus. Und wenn sie den nicht haben, ist das der Grund Ihrer Verbissenheit; dass sie sich nicht freuen können; mit anderen nicht freuen können; das ist auch der Grund, dass sie sich imgrunde genommen unter Christen vielleicht nicht einmal so richtig wohl fühlen, weil sie selber nicht dazu gehören. Die haben den Geist nicht. Die sind nicht erlöst.  29:10 Wir brauchen Jesus. Wir brauchen die vollkommene Gnade.

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Einrede 9 von bibelpoint
  • Diese Hasstiraden brauchen nicht näher beleuchtet werden; dass kennen ernsthafte Christen spätestens seit dem 4. Jahrhundert, als die katholische Kirche entstand. Solche Hass- und Beleidigungsworte sind Ausdruck ohnmächtiger Wut des Satans über die, die die Gebote halten möchten. Wer den Predigttext von Norbert Lieth hört, wird hören, wie er sich immer wieder im Ton überschlägt und den typischen Hassduktus anwendet. ("der Grund Ihrer Verbissenheit"; "Die haben den Geist nicht". "Die sind nicht erlöst") ... Man achte auch, wenn er lacht, genau darauf, an welchen Stellen ...

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Norbert Lieth:
Kommen wir zurück zum Gesetz. Stellen Sie sich mal vor: Um Ihnen mal zu erklären: das ist garnicht so einfach mit dem Gesetz. Es ist ganz schön schwer. Es gibt nämlich im Alten Testament 248 Gebote. Nicht nur 10! Wir meinen immer, das seien nur 10. Das stimmt garnicht. Es gibt viel mehr, es gibt 248. Und es gibt 365 Verbote, also für jeden Tag ein Verbot. (lacht) 2:59 Insgesamt gibt es, wenn man das zusammenzählt,  613 Gebote. Im mosaischen Gesetz. Nicht nur 10! Wenn einer meint, wir müssten die Gesetze  halten, ja dann muss er, dann muss er nicht nur die 10 Gebote halten, dann muss er 613 Gebote halten, ja. …

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Einrede 10 von bibelpoint
  • So einfach ist das Bibellesen für Norbert Lieth. Die 10 Gebote haben keine besondere Stellung?, Jesus und Paulus und Johannes haben nicht das Gebote halten angewiesen?; Jesaja 24,5 spricht nicht von der Endzeit "und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund"?, die 10 Gebote heißen im Alten Testament nicht "das Gesetz"?, Johannes sagt nicht, dass in der Endzeit der Satan streitet mit denen, "die Gottes Gebote halten und den Glauben an Jesus haben"?
    Und warum heißt es nun schon lapidar bei Norbert Lieth "Wenn einer meint, wir müssten die Gesetze halten" ... Wer von den biblischen Christen hat denn je gesagt: die Gesetze halten? (Wieso: die Gesetze?; was für Gesetze? Wieso eigentlich jetzt schon im Plural?; warum diese Hasstiraden in dieser Predigt; Dummheit kann es ja nicht sein, so ein Mann wie Norbert Lieth zeigt doch keine Anzeichen von Dummheit!)


    Lieber Norbert Lieth: Wenn Sie es ehrlich meinen würden und Sie nicht der sind, der in der Bibel grade mal das sieht, was vor Augen steht, dann erklären Sie doch mal Ihren Zuhörern, wie das zusammengeht:

  • "die Gottes Gebote halten    UND    den Glauben an Jesus haben" (Offb. 14,12) der Apostel der Liebe, Johannes

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Norbert Lieth:
33:25 So jetzt kommen wir zu einem ganz bekannten Problem,  mit dem wir uns vielleicht sehr lange schon beschäftigt haben innerlich, oder immer wieder. Als der Herr Jesus auf dieser Erde war -ich habe bereits die Bergpredigt erwähnt- sagte er u.a. in dieser Bergpredigt in Matthäus Kap. 5 Vers 17-20:
33:50 „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen um aufzulösen, sondern um zu erfüllen.“
Sie kennen doch diese Stelle, ja? Wem sagt er das? Das sagt er dem jüdischen Volk!

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Einrede 11 von bibelpoint
  • Also dem jüdischen Volk sagt Jesus das. (...Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen... Das sagt er dem jüdischen Volk) Na wem sollte er es denn sonst sagen innerhalb Israels? Wir hatten oben schon geklärt, dass diese Sichtweise völlig unrichtig sein muss. warten wir ab, wie die Predigt weitergeht ...

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Norbert Lieth:
„18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetze vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden  im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden  im Reich der Himmel …“
34:58 Also wir können jetzt sagen: O, o Oh … Das ist aber harte Kost, nicht wahr?
Denn der Herr Jesus sagt hier ganz deutlich, alsoIch bin nicht gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzulösen sondern zu erfüllen und er sagt: Wer nun eines dieser Gebote auflöst, wird der Kleinste sein im Reich der Himmel.
35:28 Und jetzt stützen sich da die Menschen drauf. Ja, die Christen; die sagen: Guck mal hier steht es doch geschrieben in der Bergpredigt! Ist doch Wort Gottes! Ist doch Wort unseres Herrn Jesus Christus! Steht doch in den Evangelien, in der Bibel. Jesus ist nicht gekommen, aufzulösen sondern zu erfüllen; und er mahnt uns sogar: Wehe dem, wer eins dieser Gebote auflöst …! Und dann pochen sie auf diese Stelle, aber die kommen im Leben fruchtbringend nicht weiter. Und sie machen das Leben Anderer auch schwer! Weil sie nur Gesetzesforderungen haben; immer nur Gesetzesforderungen, ja.

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Einrede 12 von bibelpoint
  • Die Worte Jesu sprechen ja für sich selbst und wie wir wissen, wirde das von den Aposteln Paulus und Johannes bestätigt. Niemand hat -siehe oben- behauptet, es seien die ganzen 613 Regeln gemeint. Aber interessant ist, dass nun die Hassworte reichlich fließen:

    - Und jetzt stützen sich da die Menschen drauf
    - Ja, die Christen; die sagen: Guck mal hier steht es doch geschrieben
    - Steht doch in den Evangelien, in der Bibel
    - Und dann pochen sie auf diese Stelle

    Wenn man alle diese Hassworte untersucht, bemerkt man sehr leicht, warum dieses und jenes im Anfang der Predigt von Norbert Lieth ausdrücklich eingeflochten wurde. Und jedes hat eine tiefere beleidigende Bedeutung:

    ♦ "Und jetzt stützen sich da die Menschen drauf"
    heißt: diese Menschen suchen eine Stütze, können also nicht allein; wir erinnern uns: "die haben den Geist nicht"; "die sind nicht erlöst"...

    ♦ "Ja, die Christen; die sagen: Guck mal hier steht es doch geschrieben"
    heißt: Das sind Deppen, die achten nur darauf, was ihnen vor Augen steht (explizit: "Guck mal" ...)

    "Steht doch in den Evangelien, in der Bibel"
    heißt: zu dumm, die verschiedenen Bibelteile zu unterscheiden, die Evangelien oder die Bibel.  Dazu kommt die verkehrte Reihenfolge, was ja einen Dummkopf beschreibt (erst sagen: "in den Evangelien" und dann "in der Bibel"; d.h. das genauere zuerst und das umfassende erst als zweites).
    Und der denkt sicher: ... Bibel ist Bibel, Hauptsache es steht irgendwo ...; Norbert Lieth kann mir nicht erzählen, nicht diese verächtliche Wirkung zu erkennen!

    ♦ "Und dann pochen sie auf diese Stelle"
    heißt: hart pochen, also immer mit dem Finger auf die Bibelstelle, wie Dummköpfe; Hauptsache immer pochen...


    Und wenn Norbert Lieth ein von Gott gesegneter Bibellehrer wäre, dann hätte er schon einmal gelesen:

    Jeremia 31, 31-34 :
    Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, — nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu fuhren, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; — sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.

    Mein Gesetz in ihr Herz schreiben ... nicht ein "neues Gesetz", auch nicht "kein Gesetz"...
    Und das der Hinweis darauf nun als "pochen" bezeichnet wird, kann nur sehr große Wut und Unbelehrbarkeit bedeuten.

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Norbert Lieth:
36:08 Ja aber jetzt passen Sie mal auf: Was ist denn mit dem Apostel Paulus? Was tut der? Ich sag es jetzt mal ein bisschen plump: Der tut doch eigentlich das, was Jesus verboten hat, zu tun! (schmunzelt hörbar). Ich hoffe, Sie versteh‘n mich. (Wer nun eines dieser Gebote auflöst, wehe!, der wird der Kleinste sein im Himmelreich sein …) Der Apostel Paulus ist aber, man kann sagen: neben Petrus, einer der größten Missionare überhaupt; der, einer der Hauptapostel; und   d e r   Heidenapostel! Es gibt keinen zweiten neben ihm. Und der Mann sagt in Römer Kap. 10 Vers 4: „Jesus ist das Ende des Gesetzes!“
37:10 Ja hoppla … wie passt dat denn jetz zusammen? Ja? Ist doch ein Problem, oder nicht? In Römer 6, 14 sagt er ausdrücklich, dass wir    n i c h t   unter dem Gesetz sind. In Römer 7, dass wir dem Gesetz getötet sind, um einem Anderen anzugehören. In Römer 7,6, dass wir von dem Gesetz losgemacht sind. In Epheser 2, 15 lehrt er, das Jesus die Feindschaft -das Gesetz der Gebote in Satzungen- hinweggetan hat. Im Galaterbrief, Kap. 2 Vers 3 – 5, lässt Paulus gegen den Willen der Juden, ausdrücklich den Titus nicht beschneiden. Die Beschneidung gehört aber zum Gesetz! Und er sagt: „Nix! Der Titus wird nicht beschnitten!“ Und die Juden wollten das. Ja. …

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Einrede 13 von bibelpoint

Klar, so muss es auch immer weitergehen! Wenn man die Begriffe "Gesetz" (alles =6 13 Gebote) und Gesetz (10 Gebote) unentwegt in einen Topf wirft. Nur so können die gedanklichen Paradoxen wuchern, die immer eine neue Option in der Bibel zu finden glaubt:
"Die Beschneidung gehört aber zum Gesetz"; "Enweder das ganze Gesetz oder garnichts"; "Wir sind dem Gesetz gestorben"; und so jagt ein "hoppla" das andere. Nur was Paulus zum Gebotehalten gesagt hat (1. Kor. 7,19), das wird unterschlagen!


Zum Beweis: die ganze Predigt hören!
www.youtube.com/watch?v=kKg5WUYLiww


Das alles wäre nicht möglich, wenn unsere Theologen endlich einmal für alles unterschiedlichen Begriffe auch im Deutschen deutliche Unterscheidungen machen würden. Wir wissen:

Begriff Funktion Neuer Begriff
Gesetz 1) Zehn Gebote allein Das Grundgesetz (Verfassung)
Gesetz 2) Alle 613 Regeln Die Gesetze, Satzungen + Verfassung
Gebote in Gesetz 1) und 2) -
Satzungen in 603 Regeln, also ohne Verfassung -
Satzungen

weitere Satzungen der Pharisäer ohne Gottes Auftrag

 


Dazu de.wikipedia.org/wiki/Gesetz:

Zwischen verschiedenen (materiellen) Gesetzen besteht eine Rangfolge in der Weise, dass das jeweils untergeordnete Gesetz den inhaltlichen Vorgaben des übergeordneten Gesetzes, auf dem es beruht, entsprechen muss (sogenannte Normenhierarchie). Im innerstaatlichen Recht steht die Verfassung an der Spitze; in ihr die Normen, die mit der sogenannten Ewigkeitsgarantie ausgestattet sind. Unter der Verfassung stehen die formellen Gesetze (so genannte einfache Gesetze), hierunter die Verordnungen und Satzungen. 

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten