biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Abgetan das Gesetz?

Eine Falschübersetzung mit schwerwiegenden Folgen finden wir oft in Epheser 2,15

 

In einigen Bibeln lesen wir:

 "hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen"

 

Diese Übersetzung ist ganz verkehrt und passt ins Bild der Irrlehre, dass Christen keine Gebote halten sollen. Es ist erstaunlich, wie evangelikale Lehrer sich mit gespielter Naivität auf solche Stellen berufen.

 

Der richtige Text aber lautet:

"hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten   in    Satzungen"

 

Hier handelt es sich nicht etwa um eine Nuance, eine Haarspalterei, sondern um einen grundsätzlichen Unterschied. Die Fehlübersetzung bedeutet ja ausdrücklich die Abschaffung der Gebote und Satzungen während die richtige Übersetzung das

"Gebote in Satzungen" - Prinzip abschafft.

 

Wir wollen die drei Elemente der Aussage im Verlaufe dieser Seite weiterhin beobachten:
" abgetan das Gesetz mit seinen Geboten in Satzungen "


Gebote in Satzungen

Gebote in Satzungen waren zur Zeit Jesu eine Normalität. Satzungen sind teilweise von der Bibel selbst angeordnete Zusatz- oder Sicherungsregeln oder von den Phärisäern bestimmte Regelungen, die im einzelnen den Sinn haben, einen "Schutzzaun" um die Gebote zu legen, damit es nicht immer neu zu Debatten über konkrete Auslegungsfragen kommt. Dies ist im Grunde richtig und notwendig, besonders wenn ein ganzes Volk die Bibel als Gesetz hat. Aber -ähnlich wie heute in Deutschland- bekamen die Verantwortlichen die Regulierungswut; und genau das ist es, was Jesus so oft kritisiert hat.

Jesus hat nie die Einhaltung der Gebote kritisiert sondern immer nur die Fehleinschätzung der Prioritäten!

Auch die spätere Katholische Kirche hat dieses falsche Prinzip bis ins Unverständliche gesteigert.

 

Ein typisches Beispiel dafür finden wir in Matth. 23,23ff:

23Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten erhebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. 24Ihr verblendeten Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt ...

 

Ein weiteres Beispiel zeigt, das Jesus kritisiert, wie die Pharisäer mittels Satzungen das Wort Gottes geradezu aushebelten:

In Mark. 7,13:

[ihr] hebt so Gottes Wort auf durch eure Satzungen, die ihr überliefert habt; und dergleichen tut ihr viel.

 

Dieses Prinzip der "Gebote in Satzungen" lässt sich im Christentum nicht verwirklichen. Weil Christentum keine Volks- oder Staatsreligion sein kann. Weil Christen um den Namen Jesu willen mehr Verfolgung erlitten als dass es zuließe, sich um einen durchstrukturierten satzungsbetonten Lebenswandel kümmern zu können. Und weil die meisten Satzungen garnicht in der Bibel stehen.

 

Der genaue Wortlaut von Epheser 2,15 aus der Elberfelder Bibel, beliebige Revision:

nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte ...[]

 

Dieser Wortlaut bestätigt nicht die Abschaffung der Gebote sondern lediglich die Abschaffung des Prinzips der "Gebote in Satzungen". Jede andere Auffassung bricht ja die halbe Bibel, so auch Jesus- und Pauluszitate, siehe auch Gebote halten.

 

Der richtig übersetzte Text von Epheser 2,15 wird hier deutlich:

Griechischer (Ur-) Text
15. ... //τον νομον των εντολων εν δογμασιν καταργησας ινα τους δυο κτιση εν εαυτω εις ενα καινον ανθρωπον ποιων ειρηνην

 

Lateinischer Text (Nova Vulgata)
15. legem mandatorum in decretis evacuans, ut duos condat in semetipso in unum novum hominem, faciens pacem

 

King James / KJ 21 / Darby / Webster 1833
15. ... //he law of commandments contained in ordinances...

modern: he law of the commandments in regulations ...

 

Menge
15. ... //das Gesetz mit seinen in Satzungen gefassten Geboten ...

 

Schlachter 1951 und 2000
15. indem er in seinem Fleisch die Feindschaft// (das Gesetz der Gebote in Satzungen) abtat ...

 

Was die unheilige Allianz der Falschübersetzer daraus macht, sehen wir in nun:

 

Beispiele falscher Übersetzungen von Epheser 2,15

Martin Luther windet sich gründlich um das Thema; er hat diese Stelle 1545 aus der Vulgata übersetzt:

[abgebrochen hat ...]

das Gesetz, so in Geboten gestellt war ...

 

Wo ist ? Das hat Luther einfach weggelassen! Warum wohl?

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Luther hatte schon 1522 diesen Teil so umgedeutet, als ob das Wort "Satzungen" heisst: "Schriftform".

das gesetz der gepot, so fern sie schrifftlich verfasset waren ...

 

Unglaublich, aber wahr!

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1912/1984 haben die Lutherrevisoren im Sinne einer

notwendigen Korrektur verschlimmbessert:

das "Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen"

 

Der Bann ist gebrochen. "Gebote und Satzungen"

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Die katholisch-evangelische Einheitsübersetzung schlägt dann ungeniert einen härteren Ton an:

Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf ... (1980)

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Die Gute Nachricht Bibel (2002/2007)

zeigt nunmehr überdeutlich, woher der Wind weht:

[Denn durch sein Sterben ...]
hat er das jüdische Gesetz mit seinen zur Trennung führenden Vorschriften beseitigt.

 

Extra hämisch "das jüdische Gesetz ... beseitigt"!

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Hoffnung für alle (1982/2002) verschärft willig:

hat er das jüdische Gesetz mit all seinen Geboten und Forderungen endgültig außer Kraft gesetzt.

 

So will man´s hören: "endgültig außer Kraft"

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Die NeÜ (Karl-Heinz Vanheiden 2003)

schreibt forsch im Sinne der anderen:

Dadurch hat er das Gesetz mit seinen Vorschriften und Geboten beseitigt ...

 

Klar, das hören sie so gern: Das Gesetz "beseitigt"! All das steht keineswegs in der Bibel!

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Auch die Neue Welt Übersetzung enttäuscht:

[Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf], das aus Verordnungen bestehende Gesetz der Gebote

 

Diese neue Wortstellung lässt schwerlich eine Intention erkennen; da kaum mehr als eine unnötige Adjektivbedeutung zu haben scheint.


Abgetan das Gesetz Epheser 2, 15

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten