biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Anschreiben vom 15-08-2014 (Auszug)

Peter S. , www.bibelpoint.de                                                              15.08.2014

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Rudolf Ebertshäuser
ESRA-Schriftendienst
Postfach 1910
71209 Leonberg
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betr. Kritik am Liedgut

Sehr geehrter Herr Ebertshäuser, Bruder im Glauben,

mit Schreiben vom 05.02.2007 hatte ich eine Kritik an Sie geschrieben, die -wie ja üblich heutzutage- nicht beantwortet wurde.

Um der Korrektheit willen teile ich Ihnen mit, dass ich mich entschlossen habe, den damaligen Brief an Sie nun ins Internet zu stellen.

http://www.bibelpoint.de/an-rudolf-ebertshaeuser.html

Im Übrigen:  Es ist mir bis heute nicht gelungen herauszubekommen, AN WAS Sie denn glauben. Es ist kein Wort von Ihnen zu finden über die Taufe, die Dreieinigkeit, das Gebotehalten usw.
Sie sind immer nur GEGEN etwas.

...

Gottes Segen!
Peter S.

An Rudolf Ebertshäuser

15-08-2014
Hier der Brief an Bruder Rudolf Ebertshäuser von 2007, damals -wie soll es anders sein- ohne Antwort ...

Peter S. ... (damals) Köln

05.02.2007

ESRA-Schriftendienst

Postfach 1910, D-71209 Leonberg Rudolf Ebertshäuser

Lieber Bruder im Glauben, Rudolf Ebertshäuser,

zunächst Grüße im Herrn, Jesus Christus, unserem Heiland.

Ich habe von Ihnen (ich verwende das „Sie", weil ich nicht weiß, wie Sie darüber denken; bei uns reden sich Christen mit „Du" an;) etliche Publikationen gelesen und bin erfreut über Ihr Engagement zur Verteidigung des biblischen Glaubens. Leider konnte ich nicht ersehen, welcher Richtung Sie angehören, nur eben, welchen Richtungen Sie nicht angehören; dies war ansich auch schon etwas aussagekräftig. Gern hätte ich Sie z.B. über Dreieinigkeit, Gebote halten usw. gehört.

Nun habe ich als Christ und Bibellehrer etwas, was ich Ihnen sagen möchte. Damit Sie das aber nicht verkehrt verstehen, nehmen Sie bitte zuerst folgende Erklärung an:

Sie schreiben in
Der charismatische Lobpreis" - Fremdes Feuer im Heiligtum Gottes

... Wenn wir diese himmlische Anbetung, zu der wir alle einmal berufen sind, vergleichen mit dem Lärm von E-Gitarren, Schlagzeug und elektronischen Orgeln, verbunden mit Tanz und ekstatischer Berauschung, der uns heute als „Lobpreis und Anbetung" angepriesen wird, dann sollte uns der Gegensatz die Augen öffnen, sollte uns beschämen und erschrecken: Wie weit sind wir von Gottes Wahrheit schon abgekommen!

Dieser Erklärung schließe ich mich vorbehaltlos an und ich erkenne, wie Satan durch diesen heidnischen Krawall in vielen Gemeinden wirkt.

Lieber Rudolf Ebertshäuser, wenn Sie beim Lesen dieses Briefes die Erklärung außer acht lassen, werden Sie meine Worte nicht verstehen!

Sie machen bei all Ihrer Fleißarbeit einen Fehler. Wie der sich hat einschleichen können, ist recht unverständlich. Vielleicht sind Sie aus dieser charismatischen Bewegung weggegangen um ihr danach eine Breitseite zu versetzen (aus verletztem Stolz etwa??).

Schauen Sie bitte, auch ich war Mitglied einer solchen Bewegung (1983, 1984); auch ich bin gegangen, da der Herr mir gezeigt hat, dass diese Gemeinden nicht mein Weg sind (bei mir: katholisch charismatische Bewegung).

Aber bitte, lieber Bruder, lassen Sie doch die schönen Lieder so stehen, wie wie sind: In aller Stille und Einfalt, mit Gitarre (= Laute) bescheiden begleitet; ohne lautes Schlagzeug und jaulende E-Gitarren, ohne Pomp und Tam-Tam. Schießen Sie doch nicht blind in alle Richtungen, nur weil Sie den Missbrauch wittern!

Glauben Sie denn wirklich, dass ein sanftes Anbetungslied wie: „Sein Nam ist höher" oder „Die Herrlichkeit des Herrn" grundsätzlich teuflischer Natur ist, allein weil diese „charismatische" Bewegung später so abgedriftet ist sodass selbst diese schönen Lieder heute kaum noch ankommen, sondern nur noch Rock-Gegröle. Bitte glauben Sie mir, ich habe Ihre gesamte Publikation (2 Fassungen) gelesen und verstanden; aber bitte tun Sie sich in Christus den Gefallen und hören auch einmal etwas zu. Seien wir doch ehrlich: Die Lieder in ihrer Bescheidenheit und Stille waren doch auch für Sie eine Wohltat und haben Ihrem Glaubensleben gutgetan.

Verwenden Sie doch Ihre Energie bitte gegen das unsäglich satanische Musikgut, so wie Sie es beschreiben und nicht gegen die bescheidenen ruhigen Lieder. Sehen Sie, Sie versündigen sich ansonsten schwer gegen andere Christen, die mit viel Liebe und Hingabe diese Arbeit vollbracht haben. Wollen wir sie nicht in einen Topf werfen mit den Krawallmachern!

Sie begründen Ihre Kritik mit verschiedenen Gedankenlinien die jeweils für sich gesehen auch stimmen, wenn man sie auf die Krawallmusik bezieht. Sie schreiben:

Mit ihren mitreißenden Melodien vermitteln sie scheinbar Freude, Begeisterung, Schwung und Kraft und sprechen die Gefühle stark an. Demgegenüber erscheinen ihnen die herkömmlichen geistlichen Lieder, die früher in bibeltreuen Kreisen gesungen wurden, schal und ohne Reiz. Heute findet man in immer mehr Gemeinden, daß charismatische Lieder in den Gemeindegesang, z.B. in den Sonntagsversammlungen, aufgenommen werden.

Bitte sagen Sie, wieso Sie nicht glauben, dass auch echte Freude, Begeisterung usw. hier möglich sein soll! Und seien wir doch mal ehrlich: Was die „Christenheit" auf musikalischem Gebiet in den letzten Jahrhunderten zusammengezimmert hat und besonders, wie lächerlich es in den Kirchen oft anzuhören ist, wenn dann einige Besucher mit zittriger Stimme den Gottesdienstgesang führen, ist peinlich und macht doch den Gauben oft lächerlich!

Was heißt denn schon „bibeltreue Kreise" ??

Wenn wir einmal so anfangen würden, dann müssten wir ja alle untereinander die Liederbücher „exkommunizieren"!

Sie schreiben an anderer Stelle:

Viele, besonders jüngere, Gläubige sind davon überzeugt, daß diese Lieder von Gott gegeben wurden, um eine ganz neue aufrichtige, spontane und ihrem Lebensgefühl angemessene Form von Anbetung möglich zu machen. Für sie ist die Auseinandersetzung um den modernen „Lobpreis" Ausfluß einer intoleranten, verengten Haltung der Älteren, die kein Verständnis für die neuen, der heutigen Zeit und Kultur angemessenen Ausdrucksformen von Anbetung haben. In ihren Augen ist die Frage, welche Musk und welche Lieder wir vor Gott darbringen, eine reine Geschmacksfrage. Sie sind überzeugt, daß Gott jede Musik geschaffen habe und gut heiße, solange sie für den richtigen Zweck eingesetzt würde. Die konservativeren Christen haben ihrer Meinung nach eine verengte, schiefe Sicht von Gott und blockierten deshalb eine dringend fällige „Befreiung* und Erneuerung" der Anbetung.

Andere dagegen, vorwiegend ältere bibeltreue Gläubige, können diese Lieder nicht mitsingen und geraten in große Not, wenn sie in den Gemeinden eingeführt werden. Für sie sind die charismatischen Lieder Ausdruck eines anderen Geistes und eines anderen Christseins. Sie spüren, daß hier mehr verändert wurde als nur ein Stil der Anbetung. Sie empfinden, oft ohne dieses Empfinden ganz klar begründen zu können, daß mit diesen neuen Liedern etwas nicht stimmt, daß sie nicht zur Anbetung Gottes taugen.

Durch Ihren obigen Satz:

„Sie [die andern] sind überzeugt, daß Gott jede Musik geschaffen habe und gutheiße, solange sie für den richtigen Zweck eingesetzt würde."

werfen Sie wiederum alle Lieder in einen Topf und somit auch differenziertere Haltungen in dieser Sache. Viele Gemeinden, die solche Lieder singen, sind gerade nicht der Meinung,

daß Gott jede Musik geschaffen habe und gutheiße, solange sie für den richtigen Zweck eingesetzt würde.

Sie sind aber klug genug, keine unbiblischen Pauschalurteile zu fällen und wer ist denn vom Herrn berufen, denen zu sagen, sie seien nicht wachsam in dieser Sache. (Man soll nur reden, worüber man sich sicher ist!)

Sehen Sie, Herr Ebertshäuser, da sind eben die Anderen, wie Sie schreiben, vorwiegend ältere bibeltreue Gläubige, die können und mögen diese Lieder nicht mitsingen (ich gehe mal davon aus, dass hier auch die schlichten Lieder gemeint sind, denn über die Krawall-Lieder streiten wir ja nicht); die geraten jetzt in "große Not". Wissen Sie, wie kommen wir eigentlich dazu, die einen die „bibeltreuen Christen" zu nennen, die sich in nichts wohlfühlen können als in ihrem Kirchen- und Sektierer- Saft; denen schon das Lied „Welch ein Freund ist unser Jesus" (Pfingstjubel) verdächtig vorkommt. Ich verstehe zwar die Diskrepanz und ich glaube auch nicht, dass diese Geschwister zum Mitsingen zu bewegen sind, wenn sie schon zu steif und verknöchert sind; auch ist es kein Kriterium für den Glauben. Ich habe alte Geschwister diese Lieder singen sehen, voller Freude. Halleluja! Es ist eine große Sünde, Lieder zu verteufeln, weil sie von einer bestimmten Bewegung stammen. Denken Sie doch daran, dass alle Gemeinden Gottes Heiligtum sind und teils Gutes, teils Schlechtes hervorgebracht haben.

Differenzieren Sie bitte, um der Seelen der armen jungen Menschen Willen! Für einen Rock- und Jazz- geplagten jungen Menschen waren und sind die bescheidenen Lieder immer eine Wohltat und Änderung des Musikverständnisses. Richten wir nicht den anderen Knecht! Treten Sie weiter so energisch gegen teuflischen Lärm auf, aber lassen Sie das Stille und Bescheidene in Frieden. Für Jesus. Kann ich denn nicht hier werden "allen allles", aufdass ich viele errette (Paulus)? Kann man es wirklich nicht akzeptieren? (Natürlich ohne Rockmusik.)

Welchen Groll tragen Sie noch mit, dass Sie nicht lockerlassen können? Sie schreiben:

1. Die Anbetung der Gemeinde geschieht im Geist und nicht im Fleisch

Der Herr offenbart uns als ein Grundmerkmal wahrer Anbetung, daß sie im Geist erfolgen muß. Was bedeutet das für die Anbetung in der Gemeinde? Im Geist anzubeten bedeutet, daß wir unsere Anbetung in der Kraft des Heiligen Geistes und unter Seiner Leitung darbringen müssen, damit sie Gott wohlgefällig sein kann. Nur solche Anbetung kann Gott erfreuen, die aus der wahren Gotteserkenntnis fließt, die der Heilige Geist den Gläubigen vermittelt (vgl. 1. Korinther 2), die Worte gebraucht, die vom Heiligen Geist gelehrt und gegeben sind (1Kor 2,13).

Die Anbetung muß aber auch auf eine geistliche, Gott gemäße Weise dargebracht werden. Gott ist Geist, und deshalb kann nur der innewohnende Geist Gottes eine Ihm angemessene Art der Anbetung bewirken. Erst die Kraft und Leitung des Heiligen Geistes heiligt das Räucheropfer der Gemeinde, so daß es als ein angenehmer Geruch vor Gottes Thron aufsteigt. Eine Anbetung, die in der Kraft des Fleisches, der alten menschlichen Natur, vor Gott gebracht würde, wäre dagegen ungeheiligt und Gott nicht wohlgefällig. Fleischliche Emotionen, menschliche Gedanken oder andere Äußerungen des Fleisches haben in der echten, geistlichen Anbetung der Gemeinde nichts zu suchen; sie würden das Opfer der Anbetung verunreinigen.

Wissen Sie, ich kann keinen Zusammenhang erkennen zwischen Ihren -richtigen- Erläuterungen und dem angegriffenen Liedgut der bescheidenen und ruhigen Art. Sie unterstellen hier einfach einen Gedanken und reiten sozusagen permanent draufherum. Was sind denn „fleischliche Emotionen"?? in Ihren Augen, die ein Christ in der von Ihnen kritisierten Form nicht auch bei jedem anderen Lied haben könnte!? Was haben Sie gegen eine schöne Komposition, die ja durch aus zeitbedingt sein darf. Sie selber sind doch in Erklärungsnot, wenn Sie schreiben:

Wir wollen aber auch festhalten, daß es durchaus neue, wirklich geistliche Lieder geben kann, und dafür beten, daß der Herr uns in dieser schweren Zeit noch solche Lieder schenkt.

Woran wollen Sie die „neue Melodie" denn festmachen? Etwa an dem Gedanken: „Hauptsache anders als die charismatischen stillen Lieder"?

Sie selber blamieren sich ja förmlich, indem Sie zugeben, dass man charismatische Lieder oft garnicht erkennen oder unterscheiden kann (weshalb diese Geschwister ja dann Ihre „Hilfen zur Erkennung charismatischer Lieder" brauchen, welch ein Paradoxon!!). Sie schreiben :

Es gibt sicher eine Reihe von Zweifelsfällen, in denen nicht völlig eindeutig zu ermitteln ist, ob ein Lied charismatischen Ursprungs ist oder nicht, oder wo es als relativ „harmlos" erscheinen mag. Aber angesichts der Tatsache, daß auch viele nicht direkt charismatische moderne Lieder von der Popmusik und ähnlichen unguten Einflüssen unterwandert sind, sollte man auch solche zweifelhaften Lieder lieber meiden."

Sie geben damit öffentlich zu, dass Sie ein bestimmtes Liedgut diskreditieren, ohne am Lied selbst etwas zu finden zu können.

Sie vertreten damit eine völlig unbiblische Sicht (so, als könne im Lied -unsichtbar- der Teufel stecken, wenn es von X oder Y geschrieben wurde).

Sie kämpfen doch gamicht gegen diese stillen Lieder, sondern gegen einige Personen, denen Sie zeigen wollen, wen hier der Herr gesegnet hat. Wollen Sie darüber nochmal beten?

Natürlich, einmal postuliert, die Lieder fördern, wenn auch manchmal unbeweisbar, fleischliche Einflüsse, fällt es Ihnen leicht, in dem Sinne fortzufahren:

Fleischliche, menschengemachte Anbetung baut immer auf die äußere Form, auf die sichtbare Handlung, auf das den Sinnen und der Seele Eingängige. Sie sucht im Letzten nicht Gott zu befriedigen, sondern sich selbst, und dazu braucht sie eine stimmungsvolle Umgebung, beeindruckende, „symbolische" Zeremonien, seelisch aufwühlende oder erhebende, den Hörer unterschwellig beeinflussende Musik, Bilder, Gewänder, besondere Zeremonienführer. All das finden wir beispielhaft ausgebildet im Katholizismus.

Die wahre, geistliche Anbetung dagegen ist eine Anbetung des Herzens. Sie ist nicht an bestimmte Orte, Handlungen oder Rituale gebunden, sondern kann unter den verschiedensten Umständen stattfinden (vgl. Apg 16,25), auch als unhörbares inneres Gebet des Gläubigen zu Gott (...singt und spielt dem Herrn in euren Herzen" - Eph 4,19). Durch den Geist Gottes tritt der Gläubige unsichtbar in das himmlische Heiligtum Gottes ein und betet in Gottes Gegenwart an. Dafür sind alle äußerlichen, fleischlich-seelischen Handlungen hinderlich und ablenkend; geistliche Anbetung ist daher wesensmäßig auf Schlichtheit und Geisteszucht im äußeren Ausdruck bedacht. Jede Vermischung mit ungeheiligten Emotionen, jede Entfaltung des Fleisches stört und verunreinigt die wahre geistliche Anbetung und steht ihr geradezu entgegen.

...Wenn in der Anbetung Lehren und Haltungen einfließen, die nicht schriftgemäß sind, dann kann sie Gott nicht wohlgefällig sein, weil sie nicht „in der Wahrheit" erfolgt.

Merken Sie es jetzt auch? Eben noch unterstellt, dass alle diese Lieder „Entfaltung des Fleisches" fördern, machen Sie einen ganz großen Schritt: plötzlich sind es „Lehren und Haltungen, die nicht schriftgemäß sind".

Bitte nehmen Sie das zurück und sagen es nur bezüglich der Rockmusik in den Gemeinden. Können Sie denn nicht sehen, dass andere Kulturen und andere Zeiten eben auch andere Formen haben, nur eben immer im Fahrwasser der biblischen Einfachheit, Einfalt und Schönheit. Warum nicht?

Können Sie Lieder schreiben? Versuchen Sie es doch mal, und Sie werden es nicht hinbekommen, weil Sie es nicht können!

Ob unsere Brüder der alten charismatischen stillen Lieder rechtgläubig waren oder nicht, wollen Sie es hier richten? Was ist denn dann mit Luther und anderen Irrlehrern, die so viel Böses getan und verbreitet haben?

Wir wollen da vorsichtig sein. Und wie wars denn mit uns. Mit Ihnen und mit mir. Damals. Haben Sie nicht auch dort von ganzem Herzen an Jesus unseren Retter geglaubt? Hat Jesus Sie denn verkehrt gelenkt oder gar verlassen?

Haben S i e denn fleischlich angebetet oder ehrlichen Herzens? Natürlich ehrlichen Herzens, oder?

Sie ziehen viele Schriftstellen heran, um Ihre Meinung zu unterstützen, bleiben dabei aber nicht schlüssig, da Sie Ihr Ziel sehen und nicht die Logik, wie z.B.:

Die Unterschiede in der Stellung des alttestamentlichen Gottesvolkes und der neutestamentlichen Gemeinde wirken sich wesentlich auch auf die Art der Anbetung aus, so daß wir das Gotteslob Israels nicht in allen Punkten einfach kopieren dürfen. Als der Herr Jesus ankündigte, daß bald die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten würden (Joh 4,23), da bedeutete dies eine Abgrenzung nicht nur gegenüber dem falschen Gottesdienst der Samariter, sondern auch gegenüber dem bisherigen, in vielem äußerlichen Gottesdienst Israels.

Kommt Ihnen das nun nicht reichlich verkrampft vor? Wo haben Sie denn solche Gedanken her, dass die Kinder Gottes nun nicht mal mehr den Glaubensvorbilder des AT nacheifern dürfen; Sie resümieren ja völlig daneben, so als wäre ein Freudentanz oder ein Händeklatschen des AT „fleischlich" im Sinne der im NT negativ genannten Fleischlichkeit (fleischlich-irdisch-teuflisch). Was soll denn heißen:

Im alten Bund geschah das Lob Gottes manchmal auch mit betontem äußerlich-körperlichem Ausdruck, der die Sinne ansprach - mit vielfältigen Instrumenten, Händeklatschen und z.T. Tanz als Ausdruck der Freude (vgl. 2Mo 15,20 - Reigentanz Mirjams und der Frauen). Das entsprach heilsgeschichtlich der irdischen Stellung und Berufung Israels und dem Wesen des Gesetzesbundes, der das Fleisch, den natürlichen Menschen ansprach. Die Israeliten waren ja „im Fleisch" und nicht, wie die neutestamentlichen Gläubigen, „im Geist". Es ist jedoch zu beachten, daß der musikalische Dienst der Leviten beim Heiligtum klar geordnet und zuchtvoll vorsich ging, ohne Tanzen und Klatschen, mit sorgfältig ausgewählten Mitteln. So waren für die Leviten nur drei Musikinstrumente aus der ganzen Fülle von Instrumenten der damaligen Zeit bestimmt (Harfen, Lauten und Zimbeln) 1Chr 15,16.

Warum vermischen Sie hier verschiedene Dinge, außerdem geben Sie ja zu, dass Instrumente wie Harfe, Laute und Zimbel sogar für die Leviten erlaubt waren.

Wie können Sie denn trotzden schreiben?:

Es ist für uns neutestamentliche Gläubige sehr wichtig, zu beachten, daß das eigentliche alttestamentliche Vorbild für die geistliche Anbetung der Gemeinde nicht das gelegentlich aus Freude tanzende Volk der Israeliten ist und auch nicht die singenden und musikspielenden Leviten im Vorhof des Heiligtums, sondern der Opferdienst der Priester im Heiligtum selbst, insbesondere das Räucheropfer (vgl. Offb 8,3-4; Ps 141,2). Und dieser Dienst ging in äußerster Zucht und Stille vor sich, ohne Musikbegleitung und Tanz, ohne äußerlichen Reiz für das Fleisch und die Sinne, ganz nach den Vorschriften des Wortes.

Wieso plötzlich „ohne Musikbegleitung"? Das mit dem Tanz, da haben Sie recht, darf nicht falschverstandenerweise als Gottesdienst verstanden werden, aber wenn Sie plötzlich jede Musikbegleitung angreifen, und zwar gegen Ihre eigene Beweisführung (Harfe, Laute, Zimbel), -übrigens: Laute ist Gitarre- dann vermisse ich die allenthalben nötige theologische Redlichkeit. Wollen Sie das nochmal durchdenken?

Sie wollen doch geradezu jedes Trommelschlagen als „fleischlich-irdisch-teuflisch" abtun und verheddern sich dadurch im Dickicht unplausibler Gedanken und geraten somit an die Grenze der Irrlehrerschaft wegen Unbrüderlichkeit und Streitsucht.

Natürlich bleibe ich bei meinem Bekenntnis am Anfang des Schreibens und glauben Sie mir, dass mir nichts mehr am Herzen liegt, wie diese folgenden, von Ihnen genannten Dinge:

** Demut und Selbstverleugnung statt Aufgeblasenheit des Ichs (1Pt 5,5-6; Gal 2,20; Rom 12,3)

** Bereitschaft zur Unterordnung statt Auflehnung und Selbstbehauptung (Eph 5,21)

** Frieden und Einmütigkeit statt Streit und Entzweiung (Gal 5,22; Rom 14,19; Phil 2,2)

** Zucht und Selbstbeherrschung statt Ekstase und Erregung des Ichs (2Tim 1,7; Tit 2,11-12)

** Bewusstheit, Nüchternheit und Wachsamkeit statt Trance und Gefühlsüberflutung (1Pt 5,8; Tit 2,2+6; 277m

2,26; 1 Th 5,6)

** Absonderung von der Welt und Verleugnung der weltlichen Lüste (Joh 2,15-17; Jak 1,27; Gal 6 14- Tit 2 12- Röm 12,1-2)

** Stille vor Gott (Hab 2,20; Sach 2,17; 1Pt 3,4)

** Lauterkeit und Schlichtheit (2Kor 1,12; 2Kor 2,17; 2Kor 11,3).


Lieber Herr Ebertshäuser, gebe der Herr, dass das nicht vergessen wird in den Gemeinden, auch in denen, die nur alte Lieder singen.

Was bedeutet, wenn Sie schreiben?:

Geistliche Lieder dürfen mit ihren Melodien nicht das Fleisch der Gläubigen ansprechen, nähren und aufreizen („und pflegt das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden!" Röm 13,14). Insbesondere dürfen sie nicht, wie das z.B. bei der Pop- und Rockmusik der Fall ist, sinnliche, geschlechtliche Begierden und Unzucht wecken oder fördern (1Th 4,3; 1Kor 6,18; Kol 3,5). Sie dürfen nicht zur Rebellion und Selbstverwirklichung, zum Ausleben der eigenen Lüste anreizen (1Tim 1,9; 2Tim 3,2; 2,22; 1Pt 2,11). Sie dürfen nicht das wache geistliche Bewußtsein („Nüchternheit") und die Selbstkontrolle beeinträchtigen (1Pt 5,8; 1Th 5,6; Tit 1,8). Sie dürfen den Hörer nicht emotional aufputschen (Berauschen", vgl. Eph 5,18) oder unterschwellig beeinflussen, auch nicht vom geistlichen Inhalt der Lieder ablenken.

Besonders: „Sie dürfen den Hörer nicht emotional aufputschen ('berauschen', vgl. Eph 5,18) oder unterschwellig beeinflussen ..." könnte doch je nach Stimmungslage immer gelten, egal bei welchem Lied. Machen Sie sich doch nicht lächerlich. Nur weil etwas schön, tragend, erhebend, emotionsträchtig ist, heißt das ja nicht sofort, dass es schlecht ist. Jeder Psalm könnte das schon sein. Ganz einfach und gut vorgetragen! Wieso behaupten Sie plötzlich völlig abstrus, dass Eph 5,18 „berauschen" so meint, wie Sie es den Liedern unterstellen. Werden Sie nüchtern!

Reden Sie nicht so schnell von „emotional aufputschen", als wären Sie hier Gottes Sektenbeauftragter. Vielleicht sind Sie innerlich ganz hart und wer weiß warum. Das sage ich nur mal nebenbei, weil Sie in Ihrer Schrift die Anderen auf deren Unbußfertigkeit verweisen.

Oder Sie halten sich für super-intelligent? Deshalb scheinen Ihnen die schlichten Anbetungslieder zu „primitiv", weil sie sich nicht Wort für Wort mit (Ihrer) Theologie auseinanersetzen?

Ja, ich weiß, es gibt schlechte Texte. Aber:

Wollen wir unsere alten Lieder mal ehrlich durchforsten. Wieviel unanständiges, gnostisches, freimaurerisches, unbiblisches wurde und wird da aus vollem Halse geträllert. Wollen wirs mal draufanlegen? Nicht gerechnet, die Lieder, die schon rausfallen, weil verschiedene Lehrmeinungen drinstecken!

Sehr erstaunlich ist Ihr Resümee in folgender Sache:

d) Spaltung unter den Gläubigen und ökumenische Einheit mit Christusgegnern

Wahrhaft geistliche Lieder einen alle wahren Gläubigen und leiten sie zu dem Herrn Jesus Christus, dem Haupt, hin. Der Geist Gottes bewirkt ja gerade die Einheit des Geistes" (Eph 4,3) unter den wahren Gläubigen. Er bewirkt, daß die Gläubigen eines Sinnes sind und auf das Eine bedacht, nämlich gemeinsam ihren Herrn zu ehren und Ihm von ganzem Herzen zu dienen (Phil 2,1-4).

Die charismatischen Lieder haben jedoch überall, wo sie in biblische Gemeinden eingedrungen sind, zu schmerzlichen Spaltungen, zu Uneinigkeit und Unfrieden geführt. Zumeist empfinden die älteren, gereifteren Gläubigen das Irrgeistige, Gefährliche dieser Lieder, während jüngere und von der Welt nicht klar getrennte Christen sie befürworten oder sogar verlangen. In diesem Zusammenhang kam es schon oft zu offener Auflehnung der Jüngeren gegen die Älteren und zu bewußtem Ungehorsam gegen Anordnungen der Gemeindehirten (vgl. 1Pt 5,5; Hebr 13,17). Können solche Lieder von Gottes Geist gewirkt sein?

Ich bitte Sie von ganzem Herzen: Nehmen Sie diesen blöden Unsinn zurück. Erstens verdrehen Sie ja Wirkung und Ursache, denn wo kommt denn der Unfriede her, wenn nicht von Ihnen? Die andern sind doch nicht die Streithansel, nur weil sie singen „Sein Nam ist höher", sondern Sie! Und außerdem ist das das geistloseste Argument, seit Kaiser Konstantin das Christentum ganz verdorben hat: Das Lied hätte einigende Kraft! Na prima, dann wissen wir ja endlich, woher der Streit in den Gemeinden kommt.

Jakobusbrief
"Woher kommt der Kampf unter euch, woher der Streit? Kommt's nicht daher, dass in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten?-Ihr seid begierig und erlangt's nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; "ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet; -ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt."

und nicht:

... Weil ihr gemeinsam nicht die richtigen Lieder singt!! (Nach R. Ebertshäuser ...)

Natürlich ist ist das Thema „Fremdes Feuer im Heiligtum Gottes" schon älter als Ihre Schriften, auch der Begriff ist älter und natürlich ist es ein wichtiges Thema.

Ich habe schon 1984 Axel Furche in Duisburg darüber predigen hören und bin auch überzeugt von der Wichtigkeit. Aber wir sollten hier nicht das Gras wachsen hören und nicht jeden Psalm hundertfältig abklopfen wie er nun beim Singen gemeint war und ist. Die Geschwister singen nun eben einen Psalm, ohne ihn nach theologischen Bedenken durchzuackern. Sie freuen sich mit allen Heiligen, auch mit David und anderen.

Wer sind Sie, dass Sie so schlau sind?

Haben Sie denn schon vergessen, wie schwer es ist, ein Menschenherz für Jesus zu gewinnen?

Ich war sehr erschrocken und traurig, als ich bei Ihnen über viele Lieder wie folgende las:

Lied 542 „Jesus, höchster Name"
Herkunft: Jim u. Ann Mills (veröff. JMEM „Das gute Land")
Bemerkungen: Sehr stark wirksames, verführerisches charismatisches „Lobpreis- und Anbetungslied". Text z.T. Jes9,5-6.

Lied 543 Sein Nam' ist höher"
Herkunft: Wolfgang Schaefer/Klaus Hochsommer (veröff. JMEM „Lehre uns, Herr")
Bemerkungen: Stark wirksames, verführerisches charismatisches „Lobpreis- und Anbetungslied".

Lied 554 Wir versammeln uns zu dir"
Herkunft: Unbekannt/Arr. JMEM (veröff. JMEM „Lehre uns, Herr")
Bemerkungen: Suggestiv wirksamer Chorus; zur mehrfachen Wiederholung. Oberflächlich, gruppendynamisch wirksam

Wie können Sie sich erdreisten, hier Worte wie „verführerisch", „stark wirksam" oder „suggestiv wirksam"zu verwenden? Dann sind "I h r e" Lieder das ja wohl auch, wenn   i c h   das so sehen würde!

[Zwischenbemerkung aus 2014, bibelpoint, nun Offener Brief im Internet:

In einem Forum las ich:

http://localhost:14690/preview/an-rudolf-ebertshaeuser.html

  • Ingo sagt:
    Samstag 28. Juni 2008 um 03:31

Also Hallo erst mal an alle …
Ich bin zufällig über ein Text über Lobpreis von diesen Herrn gestolpert, der hier so heftig kritisiert wird. Habe eigentlich gehofft, irgendwo seine E-Mail-Adresse zu finden, weil ich ihm noch ein paar Bibelstellen zukommen lassen wollte, die er offensichtlich übersehen hatte. Irgendwie kränkt es mich nämlich, dass er die schönen Lobpreislieder anprangert, nur weil sie aus einer charismatischen Richtung entstanden sind und mir so viel Freude bereiten, weil ich mit ihnen die Freunde an Gott viel besser zum Ausdruck bringen kann, als mit den alten Kirchenlieder von 1546 oder so. Also möchte ich mich an diesen öffentlichen Brief anschliesen, weil ich ja jetzt noch einiges mehr erfahren habe, über Sie, Herr Ebertshäuser. Ich glaube, sie sind blind. Und ich weiß, sie haben die Liebe nicht. Nach ihrem Lebenslauf zu urteilen, sind sie ein Blatt im Wind. Jedenfalls tun sie vielen Menschen weh und das will Jesus sicher nicht. Dem Teufel tun sie nicht weh, ich glaube, der freut sich über sie, weil sie in die Kinder Gottes Zwietracht sähen. Aber jeder erntet was er säht.

O.K, und jetzt zu Euch, die Ihr Euch alle über Ihn ärgert. Werdet wieder ruhig. Beten wir lieber für diese arme Seele. Denn wir können ihn nicht ändern. Unser Vater im Himmel aber schon. Wenn wir den bitten für ihn, dass er die Liebe wieder ins Herz bekommt, dann ist es ja der Wille unseres Vaters in Himmel. O.K.?

Soweit ein Christ, der Sie auch nicht verstehen kann.]

Sie verleumden und beschimpfen mit Ihrer Kritik Brüder und Schwestern im Glauben. Kritisieren Sie doch lieber die echten Irrlehren!

Sie nennen öffentlich seitenweise(!) mehrere Hunderte Namen von Personen, Plattenfirmen und Verlagen wie ein Denunziant, als hätten Sie sich völlig festgefressen in dieses Thema.

Nachweis:

http://www.das-wort-der-wahrheit.de/downloads/file.php?object_file=C4-Hilfen-Neu-A4.pdf

Wollen Sie ein Lehrer, Mahner oder Apostel sein, dann machen Sie bitte nur Ihre Arbeit und lassen Sie die schönen Lieder in Ruhe. Sie sind keine „Einstiegsdroge" wie Sie wähnen, sondern einfach nur Lieder. Und: wollen Sie wirklich normale Textwiederholungen als „Plappern wie die Heiden" abtun? Sie schreiben:

Wenn jemand in einem charismatischen Lied zwölfmal oder zwanzigmal singt „Ich freue mich", dann kann er dadurch in eine gewisse euphorische Stimmung geraten, aber das hat mit geistlicher Freude und biblischem Geisteswirken nichts zu tun! Nicht umsonst warnt uns der Herr in Mt 6,7: Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen ...".

Ihre Ehrlichkeit leidet durch solche Behauptungen, nämlich: „zwölfmal oder zwanzigmal". Sie wissen, dass das Polemik ist und zu 99,9 % nicht stimmt!

Warum regen Sie sich auf, wenn ein Psalmtext für ein Lied zusammengestellt wird: Sie schreiben:

Als weiteres Beispiel sei der sehr weitverbreitete Chorus „Die Herrlichkeit des Herrn" angeführt („Lehre uns, Herr" Nr. 37), das aus zwei Versen des Psalms 104 besteht.

"Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich seiner Werke! Ich will singen dem Herrn mein Leben lang; ich will loben meinen Gott, so lang ich bin."

Auch hier wird durch die Weglassung der vorhergehenden Verse der Zusammenhang ausgeblendet, in dem diese Verse in der Bibel stehen: die Herrlichkeit des Herrn als des Schöpfers (V. 24: herr, wie sind deine Werke so viele! Du hast sie alle in Weisheit gemacht, die Erde ist erfüllt von deinem Besitz."), der sich an den Werken Seiner Schöpfung freut. Es folgen die Verse 31-35 aus der Bibel:

31 Die Herrlichkeit des Herrn währe ewig;
der Herr freue sich an seinen Werken!

32 Blickt er die Erde an, so zittert sie;
r
ührt er die Berge an, so rauchen sie.

33 Ich will dem Herrn singen mein Leben lang;
meinem Gott lobsingen, solange ich bin.

34 Möge mein Nachsinnen ihm Wohlgefallen!
Ich freue mich an dem
Herrn.

35 Die Sünder sollen von der Erde vertilgt werden
und die Gottlosen nicht mehr sein!

Lobe den Herrn, meine Seele! Hallelujah!

Nur durch die Ausblendung des Zusammenhangs von Schöpfung, Gericht und Gottesfurcht kann man das heilige Bibelwort zu einem oberflächlichen Chorus ummodeln. Solche Beispiele ließen sich noch vermehren.

Lieber Herr Ebertshäuser, das Lied aus Psalm 104 wollte gar keinen Zusammenhang in theologischer Sicht aufzeigen und wollte auch den Psalm 104 nicht erläutern. Diese Lieder sind nun mal so wie sie sind, eben auch für schlichte Geschwister, aber auch für alle, gedacht.

Wieso können Sie die Worte:

Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich, der Herr freue sich seiner Werke! Ich will singen dem Herrn mein Leben lang; ich will loben meinen Gott, so lang ich bin.

nicht einfach akzeptieren? Was ist in Ihnen, das Ihnen keinen Frieden darüber lässt. Das Lied ist doch keine Predigt!

Tun Sie sich und uns allen den Gefallen und überarbeiten die Publikationen noch einmal, evtl. eine kurze Entschuldigung dazu. Denn so kommen wir ja nicht weiter, wie Sie behaupten:

Wir müssen also Lieder nach verschiedenen Gesichtspunkten prüfen:

1. Aus welcher geistlichen Quelle kommen die Lieder? Wo stehen ihre Verfasser geistlich? Finden wir bei ihnen Gottesfurcht? Sind sie geistlich gesunde Christusnachfolger oder hängen sie falschen Lehren und einem falschen Christentum an?

2. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." (Mt 7,16). Welche Frucht bringt das Liedgut? Wie wirkt es auf die Gläubigen? Wirklich geistliches Liedgut bewirkt Erbauung und vertiefte Hingabe an Christus. Es einigt die Gläubigen und leitet sie zum Herrn hin. Was bewirken etwa die charismatischen Lieder dort, wo sie eindringen und in Gemeinden gesungen werden? Welche geistliche Haltung bewirken sie beim Einzelnen, der sie hört und singt?

3. So kann auch eine Quelle nicht salziges und süßes Wasser geben." (Jak 3,12). Wenn klar verderbliche Einflüsse aus einer geistlichen Quelle kommen, dann muß ich daraus schließen, daß das ganze Wasser der Quelle vergiftet ist, und es insgesamt meiden. Ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen" (Mt 7,18). Selbst wenn ich einem bestimmten charismatischen Lied seine Verderbnis nicht anmerke, muß ich es meiden und verwerfen, wenn ich sehe, daß es aus einer verdorbenen Quelle kommt.

Wollen Sie wirklich beginnen, die Lieder-Quellen auf salzig und süß und falsche Lehre zu untersuchen? Was ist denn die richtige Lehre? Welche Gruppe hängt denn heute nicht „falschen Lehren" an. Können Sie mir das mal sagen!

Hat denn Jakobus, 3,12 Lieder gemeint, von denen selbst Sie sagen:

"in denen [teils] nicht völlig eindeutig zu ermitteln ist, ob ein Lied charismatischen Ursprungs ist oder nicht ..." ?

Ich kenne Leute, die sich für geistgesalbte Christen halten und dabei behaupten, Christen brauchten keine Gebote halten! Wollen wir uns nicht lieber mal damit befassen?

Gottes Segen

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten