biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Die Sache mit dem X und dem U

14-12-2008

"Jemandem ein X für ein U vormachen" ist ein altrömisches Sprichwort, das heutzutage bekannt ist in der Bedeutung "Lass dich nicht hinters Licht führen", "Lass dich nicht betrügen", "Schau genau hin, wenn man dir was vorrechnet". Und so wars auch damals gemeint.

Was aber ist mit dem X und dem U? Um alte römische Inschriften zu erklären muß ich stets so beginnen: "Du weisst ja, dass es im altrömischen Alphabet kein U gab, sondern dass das als V geschrieben wurde..." Und fast immer die gleiche Reaktion: ungläubiger Blick, hochgezogene Augenbraue... Noch nie gesehen?? Liebe Leute... Also jeder von euch weiß, dass die altrömische Schrift nur Großbuchstaben hatte und kein so geschriebenes U kannte.

Die Sprache kannte natürlich das klangliche U und das schrieb man "V"! (Also sprich U, und nicht F oder W.)

In altrömischen Schriften ist kein "U" zu entdecken...

[... der Buchstabe "u" hat sich erst mit der Einführung von Kleinbuchstaben etabliert]

Imperium Romanum sieht klassisch so aus: IMPERIVM ROMANVM

und Caesar Augustus so: CAESAR AVGVSTVS

Am Bild der Papstkrone (Tiara) schrieb jemand

"U und V haben im Lateinischen den selben Zahlenwert.

hier ansehen: http://www.der-laute-ruf.de/der-laute-ruf-dreifache-engelsbotschaft-offenbarung/74-dritte-engelsbotschaft-tier-malzeichen-bild-des-tieres-gebote-gottes-antichrist/131-666-tier-antichrist-malzeichen-dritte-engelsbotschaft.html?start=2

Eigentlich dort falsch erklärt. [Der mathematische Aspekt bleibt aber richtig!] Denn diese Aussage impliziert, dass es ein U und ein V gegeben hat, die -nebenbei gesagt- den selben Zahlenwert hätten ...

 

Er hätte schreiben sollen: Das geschriebene "V" WAR sprachliches W und U.

Ganz früher schrieb man das so: VICARIVS FILII DEI; man stelle sich erste V sprachlich als ganz kurzes "U" vor, was dann bei dem Wort VICARIVS so klingt: [französisches] "oui"-carius (Also eher wie ein W). Das zweite V ist ein sprachliche U (Vicarius). Das römische V ist sprachlich primär unser U! Also das V war grundsätzlich das, was wir heute gern bildlich als U darstellen; aber nicht etwa breit sprechen; also nicht Uh..hi ca..rius. So versteht sich auch, wenn selbst Luther für "König David" manchmal noch "König Dauid" schrieb! Da war kein Unterschied. Es ist ein ganz weiches W. Also: Dawid, aber nicht Dafid.

Nicht zufällig nennt der Engländer noch heute sein W "double u" ('doppeltes u')!!

Siehe dazu auch de.wikipedia.org/wiki/W.

1VNd da der Konig Dauid alt war vnd wol betaget / kund er nicht warm werden / ob man jn gleich mit Kleidern bedeckt. 2Da sprachen seine Knechte zu jm / Lasst sie meinem Herrn könige eine Dirne ein Jungfraw suchen / die fur dem Könige stehe vnd sein pflege / vnd schlaffe in seinen armen / vnd werme meinen Herrn den König. 3Vnd sie suchten eine schöne Dirne in allen grentzen Jsrael / vnd funden Abisag von Sunem / vnd brachten sie dem Könige. 4Vnd sie war ein seer schöne Dirne / vnd pflegt des Königs vnd dienet jm / Aber der König erkand sie nicht.

5Adonia aber der son hagith erhub sich / vnd sprach / Jch wil König werden. Vnd macht jm Wagen vnd Reuter / vnd funffzig Man zu Drabanten fur jm her. 6Vnd sein Vater wolt jn nicht bekümmern bey seiner zeit / das er hette gesagt / Warumb thustu also? Vnd er war auch ein seer schöner Man / vnd er hatte jn gezeuget nehest nach Absalom. 7Vnd hatte seinen Rat / mit Joab dem son ZeruJa / vnd mit AbJathar dem Priester / die hulffen Adonia. 8Aber Zadok der Priester / vnd Benaia der son Joiada / vnd Nathan der Prophet / vnd Simei vnd Rei / vnd die Helden Dauid waren nicht mit Adonia
Quelle bzw. weiterlesen auf
http://www.zeno.org/Literatur/M/Luther,+Martin/Luther-Bibel+1545/Das+Alte+Testament/Das+erste+Buch+der+K%C3%B6nige/1.+K%C3%B6nigsbuch+1

Nur nebenbei:
Die oft gezeigten Papstkronen mit den Worten "VICARIVS FILII DEI" sind nur Fantasie-Kreationen. Die Krone soll seit der Entdeckung der Zahl 666 unter Verschluss sein.
Laut historischen Zeugen soll sie so ausgesehen haben, dass die drei Worte einzeln auf drei Ebenen mit Diamanten angebracht waren:

Im Prinzip so

Wir denken heute durch die verkehrte Schulbildung beim Sprechen zu buchstabenbezogen und es soll sogar immer noch Leute geben, die über die sächsische Sprache lachen. [Wenn ich hier "sächsische Sprache" sage, meine ich nicht den Anbiederungstanz, den sächsische oder möchtegernsächsische Komiker auf der Bühne betreiben. Und: Es zeugt schon von Dekadenz und geistiger Undifferenziertheit, wenn man zu hören glaubt, die Sachsen sagen "Griminalbolizei" und "Gardoffeln" [außer eben die Komiker im Fernsehen, die machens ja mit Absicht, um das dümmliche Klischee zu bedienen]. Sachsen haben eine andere, eigene Feindifferenzierung zwischen G und K oder zwischen B und P. usw. [Ich habe den Eindruck, dass deshalb dort auch die bessere Musik gemacht wird; im Westen habe ich genügend Musiker gehört, die nur laut (= poltern) oder leise kennen ...; Feinheiten und Geschmack war eher die Ausnahme] Tipp: Mal nicht nur fernsehen! Altes Sächsisch war vor 500 Jahren sogenannte deutsche Kanzleisprache. Und die ist geistig viel eindeutiger als die heutige "Jedes-Wort-und-jede-Silbe-ist-gleich-breit"-Sprache. Altes Sächsisch ist fast englisch, und darüber lacht doch auch keiner, oder?]

Aber nun zurück zum X und U.

Wenn also der Römer sagte: "Du machst mir ein X für ein U vor.." wie? ja richtig, es muss ja so geschrieben werden: "...ein X für ein V" [sprich aber: U] , dann meinte er das ursprünglich in rechnerischem Sinn, denn die Römer rechneten mithilfe der Buchstaben. Wir wissen ja: X = 10; V = 5 usw.

Da kann man ganz schnell mal das V unten etwas verlängern, damit es wie ein X wirkt, oder eine zufällig unsaubere Schreibweise ausnutzen, um das Ergebnis zu verfälschen. Wir kennen das von unseren arabischen Ziffern; wie oft muß man bei einigen Zeitgenossen rätseln, ob es eine 6 oder eine 0 sein soll...

Je sauberer die römischen Ziffern geschrieben sind, desto mehr fällt auf, wenn einer am V rumgekritzelt hat; denn die nachträglichen Verlängerungen unten passen nunmehr nicht ins Gesamtbild.

 

Es versteht sich von selbst, dass dieser unehrliche Trick zum Sprichwort, zur Redensart wurde, um Täuschungen treffend zu beschreiben.

 

Wieviel war denn nötig, um aus der 5 eine 10 zu machen? Zwei kleine Strichelchen, nicht zu lang. So ist es auch in den Kirchen und Gemeinden. Die heutigen Prediger machen uns ein X für ein U vor, wo immer sie wollen. Es sind die verkehrten Kleinigkeiten, auf denen sie dann stolz ihre Behauptungen aufbauen. Und das haben sie fleissig studiert. Lasst euch auch in den Gemeinden kein X für ein U vormachen, wenn es heißt, ihr sollt keine Gebote halten ...

Tipp: Was soll ich beten


 

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Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten