biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Gespräch mit Mr. Spock

bibelpoint:
Hallo Mr. Spock, vielen Dank, dass Sie sich zu diesem Interview bereit erklärt haben.

Es war überraschend zu erfahren, dass Sie sich intensiv mit der Bibel beschäftigt haben.

Mr. Spock:
Nichts zu danken; ich freue mich darauf. Hoffentlich nehmen mich die Leser ernst, denn ich gelte bei einigen Erdlingen als übergenau und genau das wird man mir hier oder dort ankreiden ...

bibelpoint:
... aber nein, Mr. Spock, gerade das schätzen wir an Ihnen ja; denn Sie verlieren beim Genausein den Gesamtüberblick ja nicht.

Mr. Spock:
Sagen wir: meistens nicht. In der Tat litt ich innerlich öfters darunter, dass manchmal Exaktheit mit Starrheit und Ungenauigkeit mit Gutmütigkeit gleichgesetzt wird.

bibelpoint:
Genau das wird hier nicht der Fall sein, Mr. Spock.

Mr. Spock, was denken Sie, wovon der Umgang mit der Bibel heutzutage geprägt ist.

Mr. Spock:
Da ist etwas, was mich sehr ärgert. Und zwar gibt es da so eine Art kollektive Unfairness in der Betrachtung der Aussagen. Da werden Widersprüche hineininterpretiert, die ohne krause Gedanken garnicht im Raum standen. Und statt zu sagen: "Stopp, das ist doch kein Argument", reibt man sich lieber die Hände ...

bibelpoint:
Welches Beispiel halten Sie für typisch?

Mr. Spock:
Sehen Sie, wenn 4 oder 8 Kinder ein Fest besuchen und dann abends zuhause berichten, was sie erlebt haben, dann erwartet kein vernünftiger Mensch, dass jedes einzelne Kind die gleichen Worte benutzt oder gar die gleiche Reihenfolge einhält. Das erste Kind wird vom Clown mit den großen Schuhen und der bunten Kleidung reden, von der Limonade, die so schön rot aussah, von den Luftballons, von denen auch einer geplatzt ist;

ein anderes Kind redet von den Musikanten und dass sie das Lied "Dornröschen war ein schönes Kind" gesungen haben, redet auch vom Clown, aber nicht von seiner Kleidung, sondern welchen schönen Witz er gemacht hat;

das nächste Kind berichtet von Würstchen mit Senf und den Luftballons, wobei es nicht berichtet, dass ein Ballon geplatzt ist, weiter von dem Mann mit der großen Fliege, der immer zwischen den Darbietungen am Mikrofon geredet hat; dass dabei manchmal die Tonanlage übersteuerte und so ein lautes Fiepsen aus den Boxen kam, findet dieses Kind nicht wichtig und so weiter.

Kein vernünftiger Mensch käme nun auf die Idee, dass die Kinder lügen würden oder allesamt garnicht auf dem Fest waren und sich schlecht abgesprochen hätten, was sie sagen sollen.

Genau nach diesem Prinzip sind die vier Evangelien geschrieben und es ist in höchstem Maße unfair und dumm, aus dieser Sachlage ständig Beweise herauslesen zu können, dass die Evangelien sich widersprechen würden.

bibelpoint:
Mr. Spock, kann ich Sie so verstehen, dass wenn die vier Evangelien alle exakt die gleichen Inhalte hätten, wir ja nur eins bräuchten?

Mr. Spock:
Genau, der Sinn der vier Berichte besteht ja gerade in der Art, wie wir es am Beispiel der Kinder gesehen haben, eine Art "Zusammenschau", wobei Dopplungen oder fehlende Elemente kein negatives Indiz sind.

Bleiben wir doch noch mal beim geplatzten Luftballon. Lügt ein Kind, weil es dem geplatzten Luftballon keine Beachtung schenkt, also die Luftballonsache nicht ausfaltet? Können wir dem anderen Kind, das erzählt, wie diese Luftballons aufgeblasen wurden, also an so einer Gasflasche, wo ein Aufkleber drauf war, sagen: "Seltsam, dass die anderen Kinder davon nichts berichten?" Nein. Denn das wäre völlig unlogisch.

Bezüglich der vier Evangelisten höre ich aber dieses Argument recht häufig, wenn es darum geht, wer was gesagt oder gesehen hat.

bibelpoint:
Das sind dann meist ungläubige Leute, die jedes zufällige Beweislein heranzerren wollen?

Mr. Spock:
Seltsamerweise nicht so sehr. Die Nebenerklärung: "Steht nur bei Matthäus" oder entsprechend, wird auffällig oft in offiziellen Publikationen der katholischen Kirche benutzt.

Zwar sagt man an diesen Stellen meist nicht explizit dazu, dass folglich dem Bericht nicht zu trauen ist, aber da gesagt ist: "Nur Matthäus berichtet", hat der Autor im Kopf des Lesers schon das Implikat gesetzt, dass es da an Sorgfalt des Evangelisten wahrscheinlich mangelt.

Und wenn dann noch hier und da nachgeschoben wird:

"Es wäre doch ganz typisch, dass gerade Lukas davon berichtet hätte ..."

dann ist ein Gift in die Betrachtung gebracht, das ich schlicht und ergreifend nur unfair, unkorrekt und dumm nennen kann.

Logischerweise greifen dann die Leute, die von der Bibel nichts verstehen und etwas zanken wollen, zu genau solchen Argumenten.

bibelpoint:
Weil sie nicht an Gott glauben und jedes Argument nutzen würden, auch wennn es das dümmste wäre?

Mr. Spock:
So ist es. Deshalb wollen wir in den weiteren Gesprächen immer wieder das Thema unfaire Argumentation mit hinein nehmen.

bibelpoint:
Mr. Spock, was halten Sie vom Thema "Die Bibel wörtlich nehmen"?

Mr. Spock:
Da sprechen Sie ein sehr schwieriges Thema an; am Thema Buchstabismus scheitern oft tiefergehende Debatten. Oft wird der Vorwurf des Buchstabismus an Gläubige gemacht, die die Bibel ernstnehmen wollen und das dort Geschriebene als Realität und Autorität anerkennen. Man hält ihnen dann vor, nicht zu erkennen, dass die Bibel eigentlich oft etwas anderes meint.

bibelpoint:
Mr. Spock, Sie haben sicher ein Beispiel parat.

Mr. Spock:
Natürlich. In Offenbarung 21:4 lesen wir:

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.

Nun wird aber kein Mensch denken, dass Gott mit einem Taschentuch hingehen wird und die Tränen all dieser Menschen einzeln abwischt. Und wieso sollten alle diese Menschen zu derselben Zeit Tränen im Gesicht haben?

Wir haben es also mit einer Metapher zu tun, die uns das Ende des Leides und der damit verbundenen Tränen ankündigt.

 

bibelpoint:
Und manche Leute denken, dass Bibelgläubige das nicht unterscheiden könnten ...?

Mr. Spock:
Genau, denn imgrunde sollte es relativ leicht sein, Aussagen, die nur im übertragenen Sinn gemeint sind, von normalen Aussagen zu unterscheiden. Aber es kommen ja dann die verschiedenen Weltanschauungen dazwischen. Setzen wir die Existenz Gottes voraus, gibt es mit dem Bericht aus der Schöpfungsgeschichte kein Problem; weder mit Adam und Eva noch mit der Zeit von 7 Tagen. Sobald nun aber der Glaube an die Evolutionstheorie hineinspielt, entsteht sofort der Vorwurf, Bibelleser würden nicht erkennen, dass die Schöpfungsgeschichte lediglich als Mythos fungiert.

bibelpoint::
Gibt es denn den so gefeierten Sieg der Wissenschaft wirklich?

Mr. Spock:
Ehrlich gesagt, nicht. Es wird auf diesem Gebiet gelogen, bis die Balken sich biegen und hinter den Kulissen laufen die seltsamsten Dinge ab. Und es gibt da ja noch das Phänomen, dass die Evolutionstheorie von den Leuten am vehementesten verteidigt wird, die sich am wenigsten damit eingehend beschäftigen. Da ist dann immer nur von den sogenannten "Knochenfunden" die Rede. Von tiefergehenden Wirkung und Ursache Betrachtungen ist dann da nichts zu spüren.

Wie wenig tief viele Menschen denken, sieht man schon allein daran, dass über den Schöpfungszeitraum von 7 Tagen gelacht wird. Es kann doch nicht so schwer sein, zu erkennen, dass für Gott diese Zeitspanne keine Hürde ist, da Gott außerhalb unseres Zeitgefühls agiert. Er kann ja letztlich jede zeitliche Begrenzung überwinden. Hieße es in der Bibel nicht 7 Tage sondern 7 Jahre, hätten die gleichen Leute das gleiche Problem. Bei 7000 Jahren werden sie ruhiger, obwohl es unlogisch ist. Gott ist kein Mensch, der überlegt und grübelt, wie die Schöpfung sein soll, während eine Uhr drängend tickt.

bibelpoint:
Und selbst wenn das so wäre; die Bibel hat ja nicht behauptet, dass Gott vor der Schöpfung keine Zeit zum Nachdenken gehabt hätte.

Mr. Spock:
Stimmt auch. Auf jeden Fall wird von den Gläubigen in der Regel verlangt, die Bibel nicht wörtlich zu nehmen. Man bedient sich bei der Diskreditierung dann Sprachformen wie "Die nehmen die Bibel wortwörtlich", also mit der lächerlich wirkenden Dopplung wortwörtlich (statt wörtlich) oder "Die wollen die Bibel eins zu eins übernehmen." Indem man das sagt, unterstellt man listigerweise, dass dann der Glaube an Gott, der mit dem großen Taschentuch alle Tränen abwischt dazugehört oder sogar, dass Gläubige irgendwo die Bibel im Alten Testament aufschlagen und sofort unreflektiert das tun wollen, was dort steht. Und wir wissen ja alle, dass das ja im Alten Testament auch töten sein kann.

bibelpoint:
Was ist denn dann richtiger Buchstabismus und was falscher?

Mr. Spock:
Das lässt sich nur durch Geist beantworten. In der weltlichen Rechtsprechung oder in der Straßenverkehrsordnung würde kein Mensch Buchstabismus angreifen. In der Theologie ist es an der Tagesordnung. Ich meine, Gott würde nicht alles extra anders ausdrücken als es gemeint nicht. Aber was ich für sehr schlecht halte, ist, den Urtext der Bibel nicht zu beachten und einfach eine Übersetzung zur Hand zu nehmen und daraus eine hermetisch wasserdichte Lehre zu machen, nur weil dort und dort dies und das steht. Im Urtext steht das nämlich so garnicht. Diesen Fehler machen viele Kirchen.

Aber viele Christen fragen sich nicht, wozu es die Bibel eigentlich gibt, wenn wir immer nur rätseln sollen, was damit in Wirklichkeit gemeint ist. Antibuchstäbliche Auslegungen sind daher auch ein Ergebnis der geistlichen Konfrontation und Verweltlichung.

bibelpoint:
Aber sagt nicht selbst Paulus: Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig?

Mr. Spock:
Na ja, das ist ein ganz anderes Thema. Es ist schon erstaunlich, dass große Teile der Christenheit diesen Vers heranziehen um zu implizieren, dass sich die Bibel mit diesem Satz selber außer Kraft setzen wollte! Als Paulus das sagte, meinte er, dass das alleinige Einhalten der Bibelworte ohne inneren Bezug nicht lebendig macht; wie ein Musikschüler, der ohne Bezug zur Musik die Noten runterspielt ...

bibelpoint:
Dann für heute vielen Dank und Shalom, Mr. Spock.

 

Mister Spock, Bibel, Argumente, Zusammenschau, Unfairness, Evolutionstheorie, Wissenschaft

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten