Nadelstich

Udo Ulfkotte und Konsorten

(13.09.2008) von Peter Schreiber
Unter Überschriften wie  Dulden wir eine Islamisierung Europas?  wird in letzter Zeit immer mehr ein Gedanke unter die Leute gebracht, der so abstrus wie lächerlich ist:
Nämlich, als gelte es, hier bei uns [!] christliche Werte vor Eindringlingen zu bewahren.

Herr Udo Ulfkotte!
Und alle Herren Abendlandsverteidiger!
Natürlich verstehe ich Ihre Bedenken und Zukunftsängste. Aber:
Was hat das mit dem Christentum zu tun? Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Ihre so gepriesenen „christlichen Werte" seit vielen Jahrhunderten  verlorengegangen sind? Was übriggeblieben ist, kann man mit Gutwill noch ein jämmerliches Häuflein dekadenter Zankhähne nennen, das - bar aller urchristlichen Intention - ihrem Glaubensleben nichts hinzutun kann, was im Sinne der Apostel ist.
Bleibt das Schimpfen und Rudern und Ängsteschüren und Beobachten und Warnen.
Doch was soll das? Wenn wir doch Christen wären, was störts uns? Was ist das für ein Hetzen und Beschießen wegen Kleidung ( hier Stoffkäfige genannt) und prozentualer Einwohnervergleiche?
Wovor hätten wir denn Angst? Unseren Glauben zu bekennen? Durchs Schwert zu sterben? Und, weil Sie immer wir sagen:

Wer ist denn  "w i r"?
Lasst sie doch. Glauben wir denn tatsächlich, wir sind ein christlich geprägtes Land? Wir hätten etwas zu verteidigen?
Nichts sind wir. Ein dummer Haufen abgefallener Scheinchristen unter der Flagge der Welt und freimaurerischer Ideen. 
Mehr nicht.

Kein vernünftiger Mensch will eine Islamisierung und wer offene Augen und Ohre hat, kann die Bestrebungen nicht übersehen.

Aber!
Bitte überlegen Sie sich, ob es Sinn macht, den Leuten weiterhin Sachen zu sagen, die implizieren, dass unser Land christlich sei oder dass es bei uns irgendwas verteidigungswürdiges gäbe, außer das nackte Gerüst der sogenannten Freiheit...

Dulden wir eine Islamisierung Europas?
von Udo Ulfkotte, Präsident der gemeinnützigen Bürgerbewegung Pax Europa e.V.
27.08.2008 - 16.43 Uhr Wir akzeptieren islamische „Scharia-Gerichte" und betrachten die Stoffkäfig-Haltung von Frauen als kulturelle Bereicherung.

Vor wenigen Tagen wurde in Ingelheim eine neue Moschee eingeweiht. Bundestagsabgeordnete und Kirchen applaudierten bei der offiziellen Festveranstaltung. Daran merkt man, wie gering die Kenntnisse über den islamischen Kulturkreis auch nach Jahrzehnten der Zuwanderung inmitten Europas noch sind.

[An dieser Stelle ist ein Bild von in Reih´ und Glied betenden Moslems eingefügt; bibelpoint verzichtet auf die Wiedergabe]

Denn die von Politikern und Kirchenvertretern euphorisch gefeierte Moschee heißt „Fatih-Sultan-Moschee“. Der Name ist wohl nicht „zufällig“ gewählt. Der türkische Sultan Mehmet II. trug den Beinamen „Fatih“ („der Eroberer“). Im Jahre 1453 hat dieser Christenhasser das bis dahin christliche Konstantinopel überrannt, alle Christen zusammentreiben, pfählen und köpfen lassen. Er zerstörte das christliche Byzantinische Reich. Das von ihm angeordnete Blutbad war grauenvoll. Überall in Europa nennen muslimische Mitbürger heute ihre neu entstehenden Moscheen nach den großen Christenhassern ihrer Geschichte. Viele klatschen, wenn etwa mit immer neuen „Fatih“-Moscheen die Gefühle europäischer Christen mit Füßen getreten werden. Bloß nicht den Islam „beleidigen“. Kämen Christen auf die Idee, eine Basilika etwa nach dem Kreuzfahrer Gottfried von Bouillon zu benennen?

Die Stoffkäfighaltung von Frauen

Wollen wir die Wahrheit nicht wissen? Wir freuen uns auch darüber, dass die europäische Hauptstadt Brüssel „multikulturell“ ist. 57 Prozent der Neugeborenen sind dort derzeit Muslime. Wie in vielen europäischen Städten ist auch in Brüssel Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene. Brüssel wird nach Angaben der Universität von Leuven in etwa 15 Jahren eine islamische Stadt sein. Die Entwicklung zieht sich durch ganz Europa. Und überall geben wir unsere Werte auf: In Dänemark zahlt seit diesem Jahr die erste Kirche Schutzgeld an Muslime, um ihre Christen beim Kirchgang vor Übergriffen zu schützen. Wir haben zwar Gesetze in Europa, die eigentlich für alle gelten, aber zugunsten unserer Mitbürger akzeptieren wir inzwischen sogar islamische „Scharia-Gerichte“. Natürlich gestatten wir Muslimen Polygamie. Und die Stoffkäfig-Haltung von Frauen ist im Straßenbild inzwischen angeblich eine kulturelle Bereicherung.

In Ländern wie Schweden diskutiert man über einen Strafnachlass für „Ehrenmörder“ – alles andere könnte ja den Islam beleidigen. Ein angeblicher „Kampf der Kulturen“ findet nicht statt – wir geben unsere Werte auf. Unsere Kinder werden uns unangenehme Fragen stellen. Dann aber dürfte es zu spät sein, die Entwicklung aufzuhalten.

 

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