Prisma
Die Römische Papstkirche
Der Kampf Konstantins gegen das Urchristentum
Nachdem zehntausende Christen durch die römische Justiz hingerichtet worden waren, weil sie Gottes Gebote nicht brechen wollten oder nur weil sie ihren Glauben bekannten, sahen die römischen Staatsführer, dass das Christentum noch mehr erstarkt war und täglich neue Mitglieder gewann. Deshalb ging der römische Staat zum verdeckten Angriff über. Der Plan wurde alsbald ausgearbeitet und wurde so ausgeführt:
Mit blutbesudelten Händen durch die Christenmorde, ohne Reue, ohne Taufe und ohne göttliche Vollmacht lud Kaiser Konstantin im Jahr 325 alle 1800 Bischöfe der damaligen christlichen (und
gegenchristlichen) Gemeinden brieflich zu einem großen Treffen. Dort wollte er sich als Lehrer und Oberhirte des Christentums aufspielen. Die Mehrzahl der Bischöfe dachte gar nicht daran, sich zu
diesem „Konzil" in Nicäa einzufinden obwohl die gesamten Spesen von Konstantin übernommen wurden. Nur 300 Bischöfe kamen, natürlich viele Bischöfe der Gegenkirche. In beispielloser Arroganz
schmetterte Konstantin alle Anfragen und Bittschriften ab. Er verbrannte alle Papiere, ohne über sie zu reden.
Vom 19. Juni bis zum 25. Juli des Jahres 325 pressten er und seine Gegenbischöfe dem Konzil unter tumultartigen Szenen seinen Willen auf...
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