biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!
Bild Wikimedia Commons, Female soldiers in Israel, Peter v.d. Sluijs, 2012

Sind -alle- Soldaten Mörder?

Die Aussage von Kurt Tucholsky "Soldaten sind Mörder" (Glosse "Der bewachte Kriegsschauplatz", 1931, Zeitschrift Die Weltbühne) hat in der deutschen Rechtsgeschichte viel Wind aufgewirbelt; etliche Gerichte, auch das Bundesverfassungsgericht, hatten sich damit zu befassen.

 

Ohne Blick auf historische Tatsachen, nicht wegzudiskutierende Fakten der Weltlage und reale Handlungsweisen von Personen oder Gruppen (auch Völker) wirkt die Aussage in etwa wie "Männer sind Schweine" oder "Gefängniswärter sind unmenschlich". Denn gemeint sind alle. "Alle Soldaten sind Mörder", "Alle Männer sind Schweine" und so weiter.

 

Mit Blick auf das Israel der heutigen Tage, das sich permanent gegen heimtückische Angriffe palästinensischer Terrororganisationen wehren muss, sagt bibelpoint: Wer andere nicht in Frieden leben lässt, drangsaliert, beraubt, vergewaltigt und tötet, der ist ein Mörder, mit oder ohne Uniform, mit oder ohne Befehl. Der wird damit rechnen müssen, dass ihn irgendjemand dorthin befördert, wo er hingehört.

 

Wer Soldaten und ihre Aufgaben per se ablehnt, soll eine Alternative aufzeigen. Die Regierung Israels ist sicherlich für jeden Vorschlag dankbar.

 

 

Sind alle Soldaten per se Mörder?

Wenn keiner schießt, gibts keinen Krieg?

Einer schießt aber. Egal warum, egal mit welchem Recht. Er schießt. Er schlachtet Menschen ab, raubt, vergewaltigt. Haben Menschen das Recht, sich vor solchen Menschen zu schützen? Haben Menschen das Recht auf Rache? Grundsätzlich ja. Wir reden hier ja nicht von urchristlichen Werten, sondern von der Welt! Sind -alle- Soldaten Mörder? Ist die Frage so gestellt, kann die Antwort nur NEIN lauten.
Gibt es Soldaten, die Mörder sind? So gefragt, kann die Antwort nur JA lauten. Ohne diese Differenzierung brechen wir die Frage auf eine Ebene herunter, die nicht fair ist.

Peter Stern, Belegerung der Statt Wienn, 1529   Text nah am Original (bibelpoint):    Text heutiges Deutsch (bibelpoint):

... dieselben Flekhen allenthalben durchstraifft / verwuesst /vnd verbrennt / die leüt viltausent jemerlichen ermoerdt / erslagn vnd wegkh gefuert / vnd das zum erbarmkhlichistn / die kinder aus muetter leib geschnidten / wegkhgeworffen / oder an die Spyss gestekht / die jungfrawen der Coerpoer man vil auf den strassen ligen siecht / biss in todt genoetigt / der Seeln der almechtig genedig vnd barmhertzig sein / vnd solch mordt vnd vbel an den grausamen pluethundn / nicht vngerochen / lassen welle.

  

... dieselben Flecken allenthalben durchstreift / verwüstet / und verbrannt / der Leute vieltausend jämmerlich ermordet / erschlagen und weggeführt / und das zum Erbärmlichsten / die Kinder aus Mütter Leib geschnitten / weggeworfen / oder an die Spieße gesteckt / der Jungfrauen Körper man viel auf den Strassen liegen sieht / bis in den Tod genötigt / der Seelen der Allmächtige gnädig und barmherzig sei / und solch Mord und Übel an den grausamen Bluthunden / nicht ungerächt / lassen wolle.

 

... dieselben Ortschaften überall durchstreift, verwüstet und verbrannt; vieltausend Leute jämmerlich ermordet, erschlagen und verschleppt. - Und das Allererbärmlichste: Kinder aus Mütterleiben geschnitten, weggeworfen oder an Spieße gesteckt. Viele Jungfrauenkörper man auf den Straßen liegen sieht: zu Tode vergewaltigt; (dass) dieser Seelen der Allmächtige gnädig und barmherzig sei und (dass er) solche Morde und Übeltaten nicht ohne Rache an den grausamen Bluthunden lassen wolle.

Wer glaubt, das gibts heutzutage nicht mehr, sollte die täglichen Nachrichten verfolgen.

Max Born schreibt:

„Im Krieg waren die Kennzeichen des idealen Soldaten Stärke und Mut, Großmütigkeit gegenüber dem unterlegenen Feind und Mitleid gegenüber dem Wehrlosen. Nichts davon ist übriggeblieben. Moderne Waffen der Massenvernichtung lassen keinen Raum für irgendwelche sittlich begründeten Einschränkungen und degradieren den Soldaten zu einem technischen Mörder.“
Max Born, Die Zerstörung der Ethik durch die Naturwissenschaften. Überlegungen eines Physikers

Diese Auffassung, so die Meinung von bibelpoint, kann nicht bestehen.
Von "Großmütigkeit gegenüber dem unterlegenen Feind und Mitleid gegenüber Wehrlosen" konnte in der Geschichte auch ohne moderne Massenvernichtungswaffen oft nicht annähernd die Rede sein; je nachdem, aus welcher weltanschaulichen Ecke der Welt die feindlichen Soldaten wie die Heuschrecken heranströmten. Und: Köpfe abschneiden mit einem scharfen Messer scheint auch in unserer Zeit ein gültiges Kennzeichen gewisser Krieger und Welteroberer zu sein.

In einem evangelischen Fernsehgottesdienst wurde ein Sprechgesang vorgetragen, in dem es folgende Textpassage gibt:

"Hallo, guten Abend, ich bin die Verachtung, man sagt etwas höflicher Gleichgültigkeit. Ich sorge für emotionale Umnachtung, ich mach sie gefühllos für Trauer und Leid."

Es ist die feste Überzeugung von bibelpoint, dass der Grund für grausame Übergriffe von Menschen auf Menschen genau darin liegt, dass Mörder, Vergewaltiger, Folterer "gefühllos für Trauer und Leid" anderer sind.

Sie können auch nicht durch "Gespräche und Diskussionen" umgestimmt werden.

Dahinter steht entweder ein Weltbild oder Verrohung. Beide Optionen sind die Wurzeln der Bosheit.


Beispiel für weltanschauliche Gründe

Auszüge Aus: Anton Szandor LaVey – Die satanische Bibel
The Church of Satan San Francisco, Walpurgisnacht 1968

Satan sprechend lassend:

• In dieser kargen Wildnis aus Stahl und Stein erhebe ich meine Stimme, auf das ihr mich höret. Nach Osten und Westen rufe ich. Nach Norden und Süden gebe ich ein Zeichen, welches verkündet: Tod den schwächlichen, Reichtum den Starken!

• Ich breche mit allen Konventionen, die nicht zu meinem irdischen Erfolg und Glück beitragen!

• Ich setze in einer unerbittlichen Invasion den Maßstab der Starken!

Mit Seitenhieb aufs Christentum:

• Eingängige Lügen waren schon immer die stärksten Feinde persönlicher Freiheit. Es gibt nur einen Weg, mit ihnen umzugehen: Radikal herausschneiden wie Krebsgeschwüre. Mit Stumpf und Stiefel ausrotten. Vernichtet sie, sonst vernichten sie uns!

• „Liebet einander“, so heißt es, soll das oberste Gesetz sein, aber welche Macht hat das bestimmt? Auf welcher geistigen Autorität beruht dieses Evangelium der Liebe?

• Haben wir nicht alle den Instinkt räuberischer Tiere? Könnten die Menschen weiter existieren, wenn sie völlig damit aufhörten, einander zur Beute zu machen?

Hasse deine Feinde von ganzem Herzen, und wenn jemand dir auf die eine Wange schlägt, schlage ihn auf die Andere! Schlage ihn, wo immer du ihn triffst, denn Selbsterhaltung ist das oberste Gebot!

Werde zum Alptraum für deinen Gegner, und wenn er von dir geht, wird er jede Menge zusätzlicher Weisheiten erworben haben, über die er nachgrübeln kann. So verschaffst du dir Respekt in allen Lebenslagen ...

Weiter mit Blick aufs Christentum und Schwache:

Gesegnet sind die Starken, denn sie werden die Erde besitzen.

Verflucht sind die Schwachen, denn sie werden unter das Joch kommen!

Gesegnet sind die Mächtigen, denn sie werden von uns Menschen verehrt werden.

Verflucht sind die Schwachen, denn sie werden ausgelöscht werden!

Gesegnet sind die Mutigen, denn sie werden die Herren der Welt sein.

Verflucht sind die selbstgerechten Demütigen, denn sie werden von gespaltenen Hufen zertrampelt!

Gesegnet sind die Siegreichen, denn der Sieg ist die Grundlage des Rechts.

Verflucht sind die Besiegten, denn sie werden für immer Vasallen bleiben!

Gesegnet sind die mit den eisernen Fäusten, denn die Untauglichen werden vor ihnen fliehen.

Verflucht sind die geistig Armen, denn man wird auf sie spucken!

Verflucht sind diejenigen, deren Blick auf ein besseres Leben nach dem Tod gerichtet ist, denn sie werden inmitten des Überflusses umkommen!

Gesegnet sind die Zerstörer falscher Hoffnung, denn sie sind der wahre Messias.

Verflucht sind die Gottesanbeter, denn sie werden wie geschorene Schafe sein!

Gesegnet sind die Tapferen, denn sie werden große Reichtümer erwerben.

Verflucht sind diejenigen, die an Gut und Böse glauben, denn sie ängstigen sich vor Schatten.

Gesegnet sind diejenigen, die an das glauben, was für sie am besten ist, denn niemals wird sich ihr Geist einschüchtern lassen.

Verflucht sind die „Lämmer Gottes“, denn sie werden ausbluten, bis sie weißer sind als Schnee!

Gesegnet ist der Mann, der zahlreiche Feinde hat, denn sie werden ihn zum Helden machen.

Verflucht ist derjenige, der anderen Gutes tut, die ihn dafür verspotten, denn man wird ihn verachten!

Gesegnet sind die geistig Mächtigen, denn sie werden vom Wirbelwind getragen.

Dreimal verflucht sind die Schwachen, deren Unsicherheit sie niederträchtig macht, denn sie werden dienen und leiden!

• Der Engel des Selbstbetrugs hat sich in den Seelen der „Rechtschaffenen“ eingenistet.

• Die ewige Flamme der Kraft durch Freude lebt im Körper des Satanisten!

Weiteres Gedankengut:

Für den Satanisten ist „Gott“ - mit welchem Namen, wenn überhaupt, er auch benannt werden mag - der ausgleichende Faktor in der Natur und kein Lebewesen, das für das Leid zuständig ist. Diese mächtige Kraft, die das Universum durchdringt und im Gleichgewicht hält, ist viel zu unpersönlich, um sich um das Glück oder Unglück von Lebewesen aus Fleisch und Blut zu sorgen, die auf diesem kleinen schmutzigen Erdball leben.

...

Ein Satanist weiß, dass nichts verkehrt daran ist, gierig zu sein, da es nur bedeutet, dass er mehr besitzen will, als er schon hat. Neid bedeutet, mit wohlwollen auf den Besitz anderer zu blicken und den Wunsch zu haben, ähnliche Dinge auch zu bekommen. Neid und Gier stacheln den Ehrgeiz an - und ohne Ehrgeiz kann kaum etwas erreicht werden.

...

Eine NEUE Religion ist notwendig, eine, die auf den natürlichen Trieben des Menschen basiert. Diese Religion hat einen Namen. Sie heißt Satanismus.

...

Er weiß, dass er die Kräfte der Dunkelheit nur dann wirksam und ehrlich zu seinem Vorteil einsetzen kann, wenn er sich mit ihnen verbündet.

...

Die Satanisten werden ermutigt, den sieben Todsünden zu frönen, womit sie niemandem wehtun.

...

Wenn jemand durch sein verwerfliches Benehmen praktisch danach schreit, vernichtet zu werden, dann ist es wirklich deine moralische Pflicht, diesem Wunsch nachzukommen. [Anmerk. bibelpoint: Und wer bestimmt, was "verwerfliches Benehmen" ist?]

...

Verrückte Hunde werden erschlagen, und sie hätten eher Hilfe nötig als der Mensch, der das Thema irrationales Verhalten zu leicht nimmt! Es ist einfach zu sagen, „Na und! - diese Leute sind labil, die können mich nicht verletzen!“ Aber es bleibt dabei - wenn sie die Möglichkeit haben, zerstören sie dich! Deshalb hast du absolut das Recht, sie (symbolisch) zu vernichten, und wenn dein Fluch ihre Zerstörung bewirkt, dann freue dich darüber, dass du es warst, der die Welt von dieser Pest befreit hat! Wenn sich jemand an deinem Erfolg oder deinem Glück stört, schuldest du ihm nichts! Er soll zertrampelt werden! Wenn die Menschen die Konsequenzen ihrer Taten ausbaden müssten, würden sie es sich zweimal überlegen! [Anmerk. bibelpoint: Aber es stört sich doch niemand am "Erfolg" oder "Glück" eines andern; sondern dass es Menschen gibt, die über Leichen gehen, Lügen und Betrügen um sich Vorteile zu ergattern ...]

...

Es wäre vereinfacht zu sagen, dass alle erfolgreichen Männer oder Frauen auf Erden ohne es zu wissen, praktizierende Satanisten sind; aber das Streben nach irdischem Erfolg und seine Verwirklichung sind sicher ein guter Grund für den heiligen Petrus, ein vernichtendes zu sprechen. Wenn es für den reichen Menschen so schwierig zu sein scheint, in den Himmel zu kommen, wie für das Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen; wenn die Liebe zum Geld die Wurzel alles Bösen ist; dann müssen wir einfach daraus schließen, dass die mächtigsten Menschen auf dieser Welt die größten Satanisten sind. Dies trifft auf Finanziers, Industrielle, Päpste, Poeten, Diktatoren und alle mit ihnen verbundenen Meinungsmacher und Drahtzieher des Geschehens auf dieser Erde zu. [Anmerk. bibelpoint: Genau! -außer bei "Poeten" - das leuchtet nicht ganz ein ...]

...

Der Satanist hat immer die Welt regiert ... und er wird es immer tun, egal, wie man ihn nennt. Eines ist sicher: Die Maßstäbe, die Philosophie und die Praktiken, die auf diesen Seiten dargelegt werden, werden von den selbstbewusstesten und mächtigsten Menschen auf dieser Erde angewandt

...

Aus dem Kapitel: DAS BUCH BELIAL
Die Herrschaft über die Erde

...

Die dritte motivierende Kraft für ein Ritual ist die der Zerstörung. Diese Zeremonie wird angewendet aus Zorn, Verärgerung, Geringschätzung, Verachtung oder aus purem Hass. Dieses Ritual ist bekannt als Verhexen, als Fluch oder als Mittel der Zerstörung. Einer der größten Irrtümer der rituellen Magie ist die Annahme, dass das Opfer eines Fluches an die Kräfte der Magie glauben muss, um geschädigt oder vernichtet zu werden.

...

Zerstörung betreffend:

Sei sicher, dass es dich nicht kümmert, ob das potentielle Opfer tot oder lebendig ist, bevor du den Fluch ausstößt, und wenn du seine Vernichtung erreicht hast, dann freue dich und habe keine Gewissensbisse.

...

... unterdrücke dein Begehren nicht, sonst geht dir der erste Bestandteil für da magische Arbeiten verloren. Lasse dich in Versuchung führen und nimm dir, was dich versucht, wann immer du kannst!

...

Wenn du materielle Wünsche hast, musst du dir Abbildungen von ihnen ansehen - umgebe dich mit den dazugehörigen Gerüchen und Geräuschen - erschaffe einen Magneten, der die Situationen oder Dinge anzieht, die du dir wünscht! Um die Vernichtung deine Feinde zu erreichen, musst du sie vertretungsweise auslöschen! Sie müssen auf die überzeugendste Weise erschossen, erstochen, krankgemacht, verbrannt, zerschmettert, ersäuft oder zerrissen werden! Es ist durchaus verständlich, warum die Frommen des Pfades zur Rechten solche „Götzenbilder“ ablehnen.


Weiteres Beispiel weltanschaulicher Gründe: Hexenglaube in Modern-AFRIKA

Muti-Medizin / Muti-Morde

Als Muti-Morde werden Vorkommnisse von Menschenopfern und Verstümmelung in Zusammenhang mit Muti-Praktiken bezeichnet. Diese Ritualmorde werden ausgeübt, um Teile des Körpers, denen besondere Kräfte nachgesagt werden (u.a. Hirn, Herz, Genitalien), bei Beschwörungen, Zaubersprüchen oder Heilungen zu verwenden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Muti_%28Zulu%29

siehe auch:

http://www.spiegel.de/panorama/leichenfund-ritualmord-in-london-a-179050.html
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/1899609.stm
http://www.spiegel.de/panorama/ritualmord-frau-soll-an-kindesopferung-beteiligt-gewesen-sein-a-204585.html

Realität heute:

aus: http://www.strassenkinderreport.de/index.php?goto=381

... Der Kinderhexenwahn ist in Nigeria um das Jahr 2000 ausgebrochen. Angeblich erkennt man ein verhextes Kind daran, dass es von früh an frech ist, lügt, stiehlt und sich den Erwachsenen widersetzt. Im Fischerhafen der nigerianischen Stadt Ibaka sollen sich Hexenkinder in Rudeln zusammengerottet haben, ausgesetzte, kranke und in panischer Angst vor Killertrupps vegetierende Jungen und Mädchen, die sich von rohen Fischabfällen ernähren.
...
In afrikanischen Ländern südlich der Sahara werden immer mehr Kinder der Hexerei bezichtigt, verfolgt, geschlagen und getötet.
...
Zehntausende Minderjähriger sind von den Folgen der Bezichtigungen betroffen. Sie werden geschlagen, angekettet, verbrannt, mit Säure übergossen und nicht selten getötet. Dämonologie, Hexerei und Exorzismus wirken als probate Mittel bei der Selbstbehauptung, Abgrenzung und inneren Festigung von Glaubensgemeinschaften.
...
Zwischen 1994 und 1998 sollen allein in Tansania 5000 Menschen den epidemisch aufflackernden und um sich greifenden Hexenjagden zum Opfer gefallen sein (vgl. DIE ZEIT, 04.01.2001, S. 28).
...
Im letzten Jahrhundert kam es im subsaharischen Afrika immer wieder zu Anti-Hexerei-Bewegungen (u.a. in Kenia, Sambia, Rhodesien, Malawi, Tansania, Kongo). Gegen Ende des 20. Jahrhunderts nahmen die Verfolgungen an Schärfe zu. Wegen vermeintlicher Hexerei sollen in wenigen Jahren Zehntausende Menschen getötet worden sein. Die Übergriffe und Morde, bei denen die Opfer oft aufs grausamste zugerichtet wurden, werden von großen Teilen der Bevölkerung getragen und gefördert. Wenn einer vermeintlichen Hexe ein mit Benzin gefüllter Autoreifen als Brandbeschleuniger um den Hals gelegt und angezündet wird, gilt dieser Akt als Reinigung, der die Gemeinschaft vom Bösen befreit.

Viele Afrikaner machen Hexen und Zauberer für ihr persönliches Elend verantwortlich. Die afrikanischen Hexenverfolgungen hängen mit dem ökonomischen Zusammenbruch und der herrschenden Armut zusammen. So erweist sich der subkulturelle Okkultismus Afrikas als ein Globalisierungs- und Modernisierungsphänomen. Mit der Auflösung des staatlichen Gewaltmonopols lebt religiöse Gewalt auf. Die Handhabung okkulter Kräfte stellt für die Menschen im Elend ein letztes verzweifeltes Aufbäumen dar. Die Grausamkeiten, die Soldaten und Rebellen in den Kriegen vor der Jahrhundertwende an der Bevölkerung verübten, verursachten unvergessliche Traumata. Ruandische Soldaten sollen schwangeren Frauen die Bäuche aufgeschlitzt, Kinder an die Wand geschlagen, Frauen vergewaltigt und das Fleisch Getöteter gegessen haben. Mit der Zahl der Aids-Toten nahmen die Hexereiverdächtigungen sprunghaft zu. Kurz vor der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert sollen allein in der Northern Province von Südafrika Hunderte von vermeintlichen Hexen und Hexern erschlagen oder lebendig verbrannt worden sein (vgl. Adam Ashforth: Witchcraft, Violence and Democracy in South Africa, Chicago 2005)

Okkulte Aggression ermöglicht es, soziale Spannungen zu entladen. Besonders grausam sind die sogenannten Muti-Morde. Angeblich ist ihre Zahl im Steigen begriffen. Sie werden nicht nur in ländlichen Gebieten, sondern auch in den Städten verübt. Oft sind ihre Opfer Kinder. Den Getöteten werden Hände, Genitalien und Ohren abgeschnitten. Die abgetrennten Körperteile gelten als potenzhaltig, die ihnen innewohnende Kraft kann auf andere Menschen übertragen werden. Traditionelle Heiler (Sangomas) bezahlen gut, wenn man ihnen einen männlichen Kopf, die Zunge, die Augen oder die Genitalien eines Opfers besorgt. Mit Hilfe abgetrennter Körperteile kann ein Heiler seinen Klienten Schutz vor Angreifern, Machtzuwachs und Einfluss verschaffen. Den einzelnen Körperteilen werden unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben. Eine weibliche Brust verursacht Mutterglück; Genitalien beheben Potenzprobleme; ein Kehlkopf kann einen gefährlichen Zeugen zum Schweigen bringen; Fettgewebe, Urin oder Sperma fördern das Glück; eine Zunge ebnet den Weg zu einer Frau, und herausgeschnittene Augen ermöglichen einen Blick in die Zukunft.


Wie im Verlaufe des Textes unten dargelegt wird, ist die Anwesenheit solcher Menschen auf der Welt das Problem, nicht etwa die, die sich davor schützen wollen.

Jede andere Sichtweise unterstellt, dass Kriege allein deshalb "ausbrechen", weil beide Seiten es an der allenthalben notwendigen Diplomatie haben fehlen lassen. Unterstellt, dass die Lage "sich gegenseitig hochgeschaukelt hat"; also jeder seinen Teil daran schuld hat.

So etwas mag es gegeben haben. Aber eine umfassende Erklärung ist das nicht. Denn die Mörder, Plünderer und Vergewaltiger WOLLEN ihre Taten durchführen.

Sie haben ihre Gründe:

- Wir nehmen uns was wir wollen.
- Wir haben das Recht auf unsrer Seite, weil wir stärker sind.
- Die Götter [Anmerk. bibelpoint: erfundene Götter, die es garnicht gibt] wollen es so.
- Was wollt ihr dagegen tun? Niemand hält uns auf!
- Der Starke nimmt dem Schwachen sein Hab und Gut, so ist die Natur eingerichtet.
- Ein Menschenleben ist nichts wert. Es kann zertreten werden wie eine Laus.
- Wir machen euch zu Sklaven, damit wir billige Arbeitskräfte haben.
- Wir verkaufen eure Töchter zu Sexsklavinnen, das bringt uns Geld ein.
- Wir werden euch zwingen, auf Leben und Tod miteinander zu kämpfen, damit wir keine Langeweile haben.
- Wir machen mit euch, was wir wollen; wir verbrennen euch alle im Ofen.

Diese Haltung unterstellt bibelpoint. Insofern wäre die Frage, ob vor 3000 Jahren 50 Bauern, die mit Mistgabeln böse Räuber -die wieder die Ernte stehlen wollen- vertreiben wollen, in diesem Moment nicht auch Soldaten sind. Im Sinne von Kämpfer. Kämpfer und Verteidiger des Naturrechts. Und warum müssen es eigentlich die Mistgabeln sein.

Deutsche Gerichte hatten sich mit folgenden Aussagen unter ähnlichen zu beschäftigen:

„Und darum ist heute die Ausbildung zum Soldaten die Hohe Schule für Berufsverbre­cher. Mütter und Väter sollen wissen, was sie tun, wenn sie ihren Sohn Soldat werden lassen: sie lassen ihn zum Verbrecher ausbilden“.
AG Kassel, 1956: Freispruch

„Jeder Soldat ist ein berufsmäßig trainierter Mörder, jeder Ausbilder ein Anstifter zu Mordtaten, jeder Luftwaffenpilot ein professioneller Bombenwerfer, jede Armee ist eine Terrorbande“
LG Limburg, 1981: Freispruch

„Jeder Soldat ist ein berufsmäßiger, trainierter Mörder, jeder Ausbilder ein Anstifter zu Mordtaten, jeder Luftwaffenpilot, ein professioneller Bombenwerfer, jeder Waffenwart ein Bombenbastler, jeder Musiker einer Militärkapelle ein public-relation-Mann des Todes, jede Armee ist eine Terrorbande.“
OLG Frankfurt, 1982: Freispruch

„Alle Soldaten sind mögliche Mörder, alle Feldwebel sind mögliche Massenmörder.“
AG Frankfurt, 1984: Freispruch

Unter dem Motto: "Soldaten sind alle bezahlte Mörder. … Wenn keiner schießt, gibts keinen Krieg" ist leicht resümieren.

Wir wollen um dieser Frage willen nicht zuerst auf die Situation der politischen und kriegerischen Welt unserer Zeit schauen, sondern uns vorab auf die Entwicklung des Staates als Solidargemeinschaft konzentrieren.

In alten Zeiten lebten die Menschen auf Erden dort, wo sie eine Lebensgrundlage fanden.

Nun gibt es aber den Spruch "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt". (Friedrich Schiller, Wilhelm Tell)

Für das Verstehen der folgenden Beispiele muss man nicht an die Bibel glauben. Es geschah und geschieht ebenso auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten.

Beispiel 1 Raub, Plünderung

Richter 6, 3-6

3 Doch immer, wenn die Israeliten gesät hatten, kamen Midian, die Amalekiter und die Leute aus dem Osten und zogen gegen sie heran. 4 Sie belagerten die Israeliten und vernichteten die Ernte des Landes bis hin in die Gegend von Gaza. Sie ließen in Israel keine Lebensmittel übrig, auch kein Schaf, kein Rind und keinen Esel. 5 Denn sie zogen mit ihren Herden und Zelten heran und kamen so zahlreich wie die Heuschrecken herbei.
(Einheitsübersetzung)

Da kann eine Familie also das ganze Jahr auf dem Feld fleißig sein; alles völlig sinnlos, denn es gibt Menschen, die alles zerstören, rauben, vernichten. Da bist du machtlos, denn sie sind in der Übermacht. Ruchlose Menschen -wovon immer sie getrieben werden- wollen andere nicht leben lassen!

Beispiel 2 Drangsalierungen

2. Mose 2, 16

16 Der Priester von Midian hatte sieben Töchter. Sie kamen zum Wasserschöpfen und wollten die Tröge füllen, um die Schafe und Ziegen ihres Vaters zu tränken. 17 Doch die Hirten kamen und wollten sie verdrängen. Da stand Mose auf, kam ihnen zu Hilfe und tränkte ihre Schafe und Ziegen. 18 Als sie zu ihrem Vater Reguël zurückkehrten, fragte er: Warum seid ihr heute so schnell wieder da? 19 Sie erzählten: Ein Ägypter hat uns gegen die Hirten verteidigt; er hat uns sogar Wasser geschöpft und das Vieh getränkt.

Eine Familie braucht, wie alle umliegenden Menschen auch, das tägliche Wasser. Die Mädchen gehen jeden Tag an den Brunnen. Doch die bösen Hirten lassen die Mädchen nicht an den Brunnen und verdrängen sie jeden Tag; so müssen sie stundenlang warten, bis die bösen Hirten weg sind. So gerät jedes kleine lebensnotwendige Detail zur Tagesaufgabe und gegen die Beleidigungen sind die Mädchen auch machtlos. Das war jeden Tag so. Nicht ohne Grund fragt der Vater nun "Warum seid ihr heute so schnell wieder da?".
(Einheitsübersetzung)

Beispiel 3 Mord an Wehrlosen

2. Samuel 4, 5-12

5 Rechab und Baana, die Söhne Rimmons aus Beerot, machten sich auf den Weg und kamen um die heißeste Zeit des Tages zum Haus Ischbaals, der eben seine Mittagsruhe hielt. 6 Die Türhüterin des Hauses war beim Weizenreinigen schläfrig geworden und eingeschlafen; 7 so konnten Rechab und sein Bruder Baana unbemerkt in das Haus eindringen. Ischbaal lag in seinem Schlafzimmer auf dem Bett. Sie schlugen ihn tot, hieben ihm den Kopf ab und nahmen den Kopf mit.
...

11 ... wenn nun ruchlose Männer einen rechtschaffenen Mann in seinem Haus auf seinem Bett erschlagen haben, sollte ich dann nicht sein Blut von euch zurückfordern und euch von der Erde austilgen? 12 Und David gab seinen Leuten den Befehl, sie zu töten; sie taten es.
(Einheitsübersetzung)

Auch hier sehen wir, dass "ruchlose Männer einen rechtschaffenen Mann" im Bett töteten und ihm den Kopf abschlugen. Was soll man dagegen machen?

Beispiel 4 Vergewaltigung, Hausfriedensbruch

1. Mose 19, 3-5

3 Aber Lot drängte sie mitzukommen, bis sie schließlich einwilligten. Zu Hause brachte er ihnen ein gutes Essen und frisches Brot. 4 Danach wollten sie sich schlafen legen, doch in der Zwischenzeit waren alle Männer Sodoms, junge und alte, herbeigelaufen und hatten Lots Haus umstellt. 5 Sie brüllten: "Lot, wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Gib sie raus, wir wollen sie vergewaltigen!"
6 Lot zwängte sich durch die Tür nach draußen und schloss sofort wieder hinter sich zu. 7 "Freunde, ich bitte euch, begeht doch nicht so ein schweres Verbrechen!", rief er. 8 "Ich habe zwei unverheiratete Töchter, die gebe ich euch heraus. Mit ihnen könnt ihr machen, was ihr wollt! Nur lasst die Männer in Ruhe, sie stehen unter meinem Schutz, denn sie sind meine Gäste!" 9 "Hau ab!", schrien sie. "Du bist nur ein Ausländer und willst uns Vorschriften machen? Pass bloß auf, mit dir werden wir es noch schlimmer treiben als mit den beiden anderen!" Sie überwältigten Lot und wollten gerade die Tür aufbrechen, 10 da streckten die beiden Männer die Hand aus, zogen Lot ins Haus und verschlossen die Tür.
(Hoffnung für alle)

In einer längst vergangenen Zeit, als Gastfreundschaft als das höchste Gut zwischenmenschlichen Verhaltens galt, muss sich der Gastgeber des Hauses mit einer großen Horde ruchloser Sittlichkeitsverbrecher rumärgern; auch sein Haus ist nicht sicher, denn die Männer wollen auch die Tür aufbrechen.

Beispiel 5 Vergewaltigung, Mord

Buch der Richter 19, 20-30 und 20, 1-17

20 "Ihr seid mir herzlich willkommen!", lud der alte Mann sie ein. "Bitte lasst mich für euch sorgen. Hier draußen sollt ihr auf keinen Fall übernachten!" 21 Er nahm sie mit in sein Haus und gab ihren Eseln Futter. Dann wuschen die Gäste sich die Füße, aßen und tranken. 22 Während sie fröhlich zusammensaßen, umstellten skrupellose Männer aus Gibea das Haus. Sie schlugen gegen die Tür und riefen dem Hausherrn zu: "Gib den Mann, der bei dir ist, heraus. Wir wollen ihn vergewaltigen!" 23 Der alte Mann ging zu ihnen hinaus und beschwor sie: "Das könnt ihr doch nicht tun, denn dieser Fremde ist mein Gast! Eine solche Schandtat dürft ihr auf keinen Fall begehen! 24 Eher gebe ich euch meine Tochter, die noch Jungfrau ist, und die Nebenfrau des Fremden. Vergewaltigt sie, und macht mit ihnen, was ihr wollt. Aber meinem Gast dürft ihr so etwas Fürchterliches nicht antun!" 25 Doch die Männer von Gibea ließen nicht mit sich reden. Da führte der Levit seine Nebenfrau nach draußen. Die Männer fielen über sie her und vergingen sich die ganze Nacht an ihr. Erst im Morgengrauen ließen sie von ihr ab. 26 Die Frau schleppte sich noch bis zum Eingang des Hauses, in dem ihr Mann war. Dort brach sie zusammen und blieb liegen. Als es hell wurde, 27 stand der Levit auf, um sich wieder auf den Weg zu machen. Er öffnete die Haustür und fand seine Nebenfrau davor liegen, die Hände auf der Schwelle. 28 "Steh auf", sagte er zu ihr, "wir wollen weiter!" Aber sie antwortete nicht. Da legte er sie auf den Esel und zog in seine Heimatstadt. 29 Dort angekommen, nahm er ein Messer und zerteilte die Leiche der Frau in zwölf Stücke. Dann ließ er die Teile überall in Israel den Menschen zeigen. 30 Alle, die es sahen, waren entsetzt und sagten: "So ein Verbrechen hat es noch nie bei uns gegeben. Seit wir aus Ägypten hierher gekommen sind, ist so etwas nicht geschehen. Wir müssen genau überlegen, was wir jetzt tun sollen."

1 Alle Männer Israels aus dem Gebiet von Dan im Norden bis Beerscheba im Süden und aus Gilead im Osten gingen nach Mizpa und versammelten sich dort in der Gegenwart des Herrn. 2 Auch die Oberhäupter der israelitischen Stämme waren gekommen. Sie stellten ein Heer von 400000 Soldaten auf, die alle mit Schwertern bewaffnet waren. 3 Im Stammesgebiet von Benjamin wusste man von diesem Treffen. Die Israeliten fragten: "Wie konnte dieses schreckliche Verbrechen nur geschehen?" 4 Der Levit, dessen Frau ermordet worden war, berichtete: "Ich kam mit meiner Nebenfrau nach Gibea im Gebiet von Benjamin. Wir wollten dort übernachten. 5 Die Männer der Stadt versuchten, mich in ihre Gewalt zu bekommen. Sie umstellten in der Nacht das Haus meines Gastgebers und wollten mich töten. Meine Nebenfrau haben sie so brutal vergewaltigt, dass sie gestorben ist. 6 Ich habe ihre Leiche zerteilt und die Stücke überall in Israel herumzeigen lassen. Jeder sollte sehen, was für ein abscheuliches Verbrechen in unserem Land geschehen ist. 7 Darum seid ihr alle hier versammelt. Männer von Israel, bildet euch ein Urteil, und entscheidet, was zu tun ist!" 8 Da standen alle Israeliten auf und erklärten einstimmig: "Keiner von uns wird nach Hause zurückkehren, 9 bevor Gibea seine gerechte Strafe bekommen hat. Wir müssen sofort gegen die Stadt vorgehen. Lasst uns auslosen, 10 wer Verpflegung für unser Heer besorgt. Dafür reicht jeder Zehnte von uns, alle anderen sollen gleich mit nach Gibea kommen. Wir werden die Bewohner dort zur Rechenschaft ziehen für das Verbrechen, das sie in unserem Land begangen haben." 11 So zogen die Israeliten geschlossen nach Gibea, um die Stadt anzugreifen. 12 Unterwegs sandten sie Boten zu allen Sippen des Stammes Benjamin und ließen ihnen ausrichten: "Bei euch ist eine abscheuliche Tat verübt worden. 13 Liefert uns die Männer von Gibea aus. Wir werden diese skrupellosen Kerle töten. Eine solche Schandtat darf in Israel nicht geduldet werden!" Doch dazu waren die Benjaminiter nicht bereit. 14 Aus dem ganzen Stammesgebiet zogen sie nach Gibea, um der Stadt im Kampf gegen die Israeliten zu helfen. 15 Noch am selben Tag stellten sie ein Heer von 26000 Mann auf, alle mit Schwertern bewaffnet. Dazu kamen weitere 700 erfahrene Soldaten aus Gibea selbst. 16 Im ganzen Stamm Benjamin gab es 700 Männer, die sogar mit der linken Hand Steine schleudern konnten und nie ihr Ziel verfehlten. 17 Die Israeliten hatten ohne den Stamm Benjamin 400000 kampferprobte Soldaten aufgeboten, die mit Schwertern bewaffnet waren.
(Hoffnung für alle)

Vor dem Hintergrund der Tatsache, DASS ES MENSCHEN GIBT, DENEN ALLES EGAL IST, WENN SIE NUR IHREN "WILLEN" BEKOMMEN, ist verständlich, dass andere Menschen sich zusammenschließen, um sich gegenseitig so weit wie möglich effektiv zu schützen und zu helfen.

Der Stadtstaat mit Mauer drumrum als Solidargemeinschaft ist geboren! Mit Nachtwächter und Soldaten auf der Mauer.

Diese Männer produzieren nichts, also legen die andern Menschen alle Geld zusammen für die Bezahlung dieser wichtigen Männer: Die Steuer ist geboren! Der Sold wird ausbezahlt, man nennt die Empfänger "Soldaten", "Polizisten" und so weiter.

Römische Truppen (oder andere) wollen die Weltherrschaft ansichreißen (weil sie die einzig seligmachende Gesellschaftsordnung zu sein glauben) und stehen ohne jeden Grund vor den Grenzen. Schwerbewaffnet. Erbarmungslos.

Also brauchen wir einen größeren Staat als die Stadt. Oder wir kapitulieren vor jedem Übeltäter, jeder Gang, jedem kriegslüsternen Volk, deren König oder Kaiser glaubt, er sei berufen, der anderen (restlichen) Welt seine Auffassungen aufzuzwingen.

Was tun? Ohne Soldaten. Oder mit Soldaten, denen man auf Schritt und Tritt sagt, dass sie -allesamt- potienzielle Mörder sind.

Dass in unserer heutigen Zeit, oder sagen wir, seit Jahrhunderten verstärkt, die Idee der Solidargemeinschaft nicht mehr gilt, dass der sich Staat zum Zwangsverwalter der Massen aufspielt und auch sinnlose Kriege angezettelt hat, steht auf einem andern Blatt. Ein wichtiges und böses Blatt, aber eben ein anderes.

Aber: wenn sich zwei streiten, haben nicht zwangsläufig beide schuld. Und: das Böse -wo immer es seine Ursachen hat- lässt sich nicht durch bitten erweichen.

Bleibt die Frage nach der Schuld. Schuld allein ist der Staat, der ungerechte Kriege führt. Die führenden Köpfe gehören vor Gericht, nicht die Soldaten. Würde jedem Soldaten eingeräumt, die Befehle zu kommentieren, zu korrigieren, zu verweigern, wäre jegliches militärisches Gefüge vorn vornherein konterkariert. Jedes.

Gewissensfragen müssen eben mit Verweigerung beantwortet werden. Dies ist aber eine andere Geschichte ...

Lesetipp Kurzpredigt

Eine Kugel kam geflogen / Gilt´s mir oder gilt es dir? / Ihn hat es weggerissen /er liegt mir vor den Füßen /als wär´s ein Stück von mir ...

aus: Ich hatt' einen Kameraden

 

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten