Widerworte

Zur Kritik am Artikel G'tt oder Gott

Ihr Lieben,

 

mein Artikel G'tt oder Gott wurde in einem Forum scharf kritisiert, sodass ich hier eine Stellungnahme dazu veröffentlichen möchte.

 

Ich zeige hier einmal die Chronologie auf und äußere mich dann jeweils.

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 17:31

alina_loyality Artikel "Gläubig oder ungläubig?"

Auf der Seite

http://www.bekennende-christen.de/index.php?page=Thread&postID=431&highlight=#post431

wird vom User alina_loyality ein Beitrag mit der Überschrift "Gläubig oder ungläubig?"

gepostet, in dem in neuartiger Manier das Wort "Gott" zu "G'tt" gekürzelt wird.

 

(Ausschnitt) ...

Die Welt mit ihren Reizen zieht uns so in den Bann, dass wir G'tt ganz vergessen. Dann können wir wieder zu ihm kommen und ihm um Verzeihung bitten. Wir können zum Kreuz gehen, wo er sein Leben für uns gegeben hat. Wollen wir dieses wunderbare Geschenk nicht annehmen?

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 18:59

User Morgenrot fragt an:

Wer oder was ist G'tt?

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Die leichte Ironie -natürlich im Wissen wer oder was mit G'tt gemeint ist- ist meines Erachtens völlig in Ordnung!

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 20:10

User Qual reagiert gleich so (typisch für viele Foren):

Also mehr als diese eigenartige Schreibweise ist Dir in dem Beitrag nicht aufgefallen? Wirst Dir wohl denken können wer gemeint ist, oder?

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 20:56

User Morgenrot antwortet u.a:

... und diese eigenartige Schreibweise des Gottesnamens - nein, wir Christen, die wir zu JESUS CHRISTUS gehören, brauchen solche Verkürzungen nicht.

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Morgenrot hat in der Sache recht, verwechselt aber den Begriff des "Gottesnamen" mit dem einfachen Wort "Gott".

Dies ist schon wichtig, wird aber im Verlauf der weiteren Diskussion von niemanden so recht selektiert. Das Wort "Gott" hat nichts mit dem Namen Gottes zu tun.

Dass einige Bibelübersetzer den Namen Gottes umgehen und stattdessen das Wort "Herr" mit einer besonderen Schreibweise (z.B. HErr) oder das Wort "Gott" in einer besonderen Schreibweise (z.B. GOtt) dafür einsetzen, ist doch wieder ein ganz anderes Thema. Das treibt uns doch nicht dazu, aus unserer Sprache plötzlich einen Vokal zu entfernen, nur weil einige Leute immer was neues rausbringen, um die Christen mit Firlefanz auseinanderzubringen.

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 21:03

Administrator liam meldet sich zu Wort:

Naja, so eigenartig auch wieder nicht, mir ist sie schon häufiger begegnet. Meines Wissens hängt das mit dem Verständnis der Juden über das dritte Gebot zusammen. Freilich kann man darüber geteilter Meinung sein, meines Wissens war der Name Gottes im ursprünglichen AT nicht gerade "Gott". Mehr allerdings kann ich dahinter zunächst einmal nicht entdecken. Mit einer "Verballhornung" allerdings hat das nichts zu tun!

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Wer hat etwas von "Verballhornung" gesagt? Morgenrot jedenfalls nicht!

Administrator liam zeigt auf, dass seines Wissens die Schreibweise G'tt mit dem Verständnis der Juden über das dritte Gebot zusammenhängt.

Als später -Dienstag, 17. November 2009, 16:37- durch einen weiteren Artikel von

alina_loyality (siehe auf der Seite dort) die Diskussion wieder entfacht, wird der bibelpoint-Artikel "G'tt oder Gott" auf mehrfache Weise diskreditiert. Ein Beispiel:

User Deria schreibt Donnerstag, 25. Februar 2010, 11:35

Außerdem muss ich feststellen, dass dieser verlinkte Beitrag fehlerhaft interpretiert. Denn: der Dekalog (10 Gebote) verbietet das Aussprechen des Namen Gottes nicht. Auch nicht nach dem Verständnis eines Juden.

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

bibelpoint hat an keiner Stelle behauptet, dass das 3. Gebot das Aussprechen des Gottesnamen verbietet, ganz im Gegenteil. Hätte Deria nämlich den bibelpoint-Artikel "G'tt oder Gott" exegetisch gelesen, wäre ihm aufgefallen, dass dort steht:

 

Wir wissen, dass die Juden entgegen 2. Mose 3,15 eines Tages entschieden, der Dekalog (10 Gebote) würde das Aussprechen des Namen Gottes verbieten."

 

Mit seinem letzten Satz ("Auch nicht nach dem Verständnis eines Juden") irrt  Deria leider auch. Gerade aus jüdischer Sicht wird dieses Gebot falsch verstanden und -trotz 2. Mose 3,15 [!]- durch Nichtaussprechen geschützt (überzogenene Satzung).

 

Obwohl in seinem Beitrag vom 7. Oktober 2009, 21:03 Administrator liam die Meinung von bibelpoint wegen des dritten Gebotes unterstützt, wird auf die fehlerhafte Darstellung von Deria am 25. Februar 2010 von keinem User oder Admin reagiert.

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstsicherheit von einigen Christen Dinge behauptet werden, die weder stimmen noch annähernd recherchiert sind.

Natürlich ist es das 3. Gebot, das die Juden dazu brachte, den Namen Gottes nicht auszusprechen (eine fehlerhafte Denkweise, die wie üblich bei den Juden zu überzogenen Satzungen führte). Der einfache Beweis, dass die Juden hier falsch lehren, ist in 2. Mose 3, 13-15 zu finden, wo Mose von Gott ausdrücklich aufgefordert wird, den Namen Gottes dem Volk Israel kundzutun. Leider schreiben viele moderne Bibelübersetzungen auch hier nicht den Namen, sondern umgehen ihn schon beim Übersetzen, sodass man hier in den hebräischen Urtext nehmen muss. Für uns soll hier der Text der ELBERFELDER reichen:

 

2. Mose 3,15

>> Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung von Generation zu Generation. (hebräisch hier)

 

 

Das dritte Gebot hingegen will mahnen, dass der Name Gottes nicht missbraucht werden soll. Eine Umgehung des Aussprechens ist daraus nicht zu ersehen und auch widersinnig.

Etwas anderes ist auf bibelpoint nirgends zu lesen.

 

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 22:25

Es meldet sich Administrator johan:

 

Hallo Morgenrot,

mir ist diese Schreibweise des Gottesnamens durchaus geläufig und ich fand es bislang keineswegs verwerflich. Manchmal schreibe ich GOtt anstatt Gott, denn es gibt ja viele Götter aber nur einen biblischen GOtt. Liams Ansicht dazu ist aber wohl treffender.

Vielleicht hilft Dir dieser Link weiter.

http://de.wikipedia.org/wiki/G%E2%80%99tt

Gruß
johan

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Der Admin johan scheint garnicht zu wissen, worum es hier geht. Aus seinen Ausführungen geht hervor, dass er manchmal GOtt statt Gott schreibt (als ginge es ihm "manchmal" um eine Abwechslung. Die Begründung, dass es viele Götter gibt, aber nur einen biblischen "GOtt", läuft völlig leer, da es ja lediglich um den Begriff "Gott" geht. Mit dem Namen Gottes hat das doch nichts zu tun. Mit der sinnlosen Kürzelung "G'tt" haben seine Ausführungen nichts zu tun; er geht nicht drauf ein.

Es ist ja nicht das Gleiche, ob ich beim Übersetzen ein Äquivalent brauche, um den Namen Gottes zu umgehen oder ob ich völlig sinnlos ein neutrales deutsches Wort um seinen Vokal beraube ... 

Keinem Teilnehmer der Diskussion kommt in den Sinn, warum im griechischen Urtext des Neuen Testaments oder in den alten lateinischen Übersetzungen diese Schreibsitte nie vorkommt!

Zumindestens verweist Admin johan auf Wikipedia, wo wir gleich am Anfang lesen:

Die Schreibweise ist relativ jung.[1]

Im späteren Verlauf der Diskussion wird vergessen werden, dass bibelpoint lediglich dieses seltsame und neue (!) Aufkeimen dieser Schreib- und Sprechsitte kritisiert und den dahinterstehenden Geist kritisiert. Die Diskutierer jedoch reiten auf bibelpoints Erklärungen rum, als wolle er anderen ihre Freiheit nehmen oder den Juden ihre Sitten ausreden. An keiner Stelle hat bibelpoint zum Ausdruck gebracht, dass mit dem Artikel "Go'tt oder Gott" die Juden gemeint waren.

Mittwoch, 7. Oktober 2009, 22:44 

Administrator liam schwenkt um und avisiert den Satz von alina_loyality (Mittwoch, 7. Oktober 2009, 17:31)

 

Wollen wir dieses wunderbare Geschenk nicht annehmen?

 

und antwortet:

Hmm - darf ich Dich fragen, warum Du in Deinem Beitrag die "Wir"-Anrede wählst?
Übrigens denke ich, dass man diese Aufteilung zwar grundsätzlich schon vornehmen kann - aber letztlich wird es nur zwei Gruppen geben - die, die gerettet sind, und die, die verloren sind. Ich finde, dass sollte noch einmal unterstrichen werden.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Der Satz  ""Wollen wir dieses wunderbare Geschenk nicht annehmen?" ist in seinem Kontext völlig richtig und in keiner Weise zu tadeln. Zum Gesamttext

 

Wie üblich finden aber einige Forumsgeister keinen Frieden, egal worum es sich handelt.

Spätestens jetzt weiß ich, mit wem ich es zu tun habe, wenn ich Admin liam lese.

Es ist garnicht zu erkennen, was liam überhaupt meint, da alina_loyalityin keiner Weise irgendeine Aufteilung vornehmen wollte. Ganz im Gegenteil; er hat ja nur eine ganz normale (biblische) Aussage in Form einer ganz normalen (biblisch fundierten) Frage im Sinne der Evangelisationgestellt!

Solche Geister wie Admin liam beherrschen größe Räume der Forums-Welt.

Montag, 12. Oktober 2009, 12:09

User Robins meldet sich mit folgenden vernünftigen Worten:

 

Das Wort Gott kann man ruhig ausschreiben, da es auch für den Gott dieser Welt einmal benutzt wird und ein allgemeiner Begriff ist.
Anders dessen NAME! Hier steht JHWH, dieser wurde mit höchster Achtung gebraucht und dieser wurde abgekürzt. Dieser Name ist EINMALIG und nicht ersetzbar.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Sehr richtig, lieber Robins!

Es ist bezeichnend für viele Foren, dass hierauf nichts mehr geantwortet wird.

 

Die Diskussion verfranzt nun in andere Richtungen

Donnerstag, 28. Januar 2010, 11:13

User Morgenrot bringt G'tt Schreibweise das Thema einfach nochmal ins Gedächtnis und verlinkt dazu den bibelpoint-Artikel "Gott oder G'tt"

 

http://www.bibelpoint.de/theologie/g-tt-oder-gott/
Ist des Nachdenkens wert - finde ich.
Schöne Zeit noch!

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Danke Morgenrot 

Freitag, 29. Januar 2010, 23:57

Es meldet sich Administrator ralf-fennig:

Hallo Morgenrot!
Ich schreib jetzt mal was ganz verrücktes:
Du hast Recht! - aber gleichzeitig Unrecht.
Ist das Thema ob wir G'tt oder Gott schreiben/sagen/denken müssen, wollen, dürfen wirklich so wichtig?
Der Name Gottes, den die Juden nicht aussprechen wollen, lautet "Jahwe" (einige behaupten "Jehova"). "Gott" ist sein Titel, seine Eigenschaft, sein Wesen.
Manchmal darf und soll man über solche Unsitten hinweglächeln.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Sehr interessant! "Du hast Recht! - aber gleichzeitig Unrecht." Worin Morgenrot in den Augen von Admin ralf-fennig "Recht" hat, erfahren wir natürlich nicht; allein was wir tun sollen. Über Unsitten "hinweglächeln". 

In der Fragestellung, ob es den "so wichtig" sei, G'tt oder Gott zu schreiben/sagen/denken müssen, wollen, dürfen ... gefällt sich der Admin besonders, das er hier mit typisch weltlichem Geist Toleranz über eine Sache Predigt, um die es garnicht geht!

Er lässt völlig außer acht, dass es darum geht, woher plötzlich diese Seuche überall hervorquillt, die es doch bis dato nicht gegeben hat. Keine Bibelstelle, kein Kirchenvater, kein Übersetzer kannte diese Form, die jetzt umsichfrisst.

Darum geht es. Und darum, dass jetzt eben immer mehr Christen völlig ohne Grund das einfach mitmachen. Es ist einfach nur ein pseudojüdisches Gehabe, das nichts mit dem echten Judentum oder gar mit der Bibel zu tun hat. Es ist zu vergleichen mit dem völlig unsinnigen kleingeschriebenen "frau" als Pendant zu "man", wo die weltlichen Logiker ja auch völlig ausblenden, dass das Wörtchen "man" nichts mit "Mann" zu tun hat, sondern auf "manches", "mancheiner", "mancheine", "mancheines", "manchmal" usw. hinweist. Im Sinne von "irgend".

Montag, 8. Februar 2010, 12:02

User Robins meldet sich und schreibt seltsamerweise:

 

In Christus haben wir Gott als Vater. Meinen Vater rede ich mit Namen an, JHWH.
SEIN Name werde geheiligt ... beten wir, der ist JHWH. Nicht aber: Gott werde geheiligt, denn (als Beispiel gedacht), Satan ist der Gott dieser Welt, schreibt Paulus.
Wie Ralf geschrieben hat, Gott ist eine Bezeichnung, nicht aber der Name Gottes.

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

User Robins begeht den Fehler der Zeugen Jehovas. Er will die Debatte um das Aussprechen des Namens Gottes durch Praktizieren für sich entscheiden. Er stellt sich gegen den bibelpoint-Artikel und protestiert: "Meinen Vater rede ich mit namen an, JHWH."

Er stellt sich -wie die Zeugen Jehovas- blind gegenüber der Tatsache, dass weder Jesus noch irgendein Apostel an einer Stelle den Namen Gottes aussprechen. Es ist an allen Bibelstellen "Unser Vater" usw.
Nicht zufällig ist auch das Gebet "Vaterunser"frei vom Gottesnamen! Es gibt keine einzige Bibelstelle!!!

Die Übersetzungen der Zeugen Jehovas sind alle falsch, wenn der Name Gottes im NT auftaucht (kyrios=Herr), und das einzige Szenario auf dass die Zeugen sich stützen könnten, ist Lukas 14,18 wo nämlich die hebräische Schriftrolle zitiert wird. Dort steht natürlich der Name Gottes (was leider in vielen unserer NT- Übersetzungen nicht deutlichgemacht ist (steht oft "Herr" statt "HERR"). Der Trugschluss der Zeugen Jehovas besteht darin, dass sie glauben, Jesus habe an dieser Stelle den Namen Gottes gelesen (statt das vorgeschriebene Äquvalent zu sprechen).

Es gibt keine einzige Bibelstelle im NT, wo der Name Gottes verwendet wird. Kommt das den Leuten, die den Namen Gottes verwenden wollen, nicht seltsam vor?

Donnerstag, 25. Februar 2010, 11:35

Es meldet sich Deria (wie oben angekündigt) und legt richtig los! (Wird hier in Abschnitte eingeteilt):

 

Ich verstehe diese jüdische Schreibweise weder als Unsitte noch als Wichtig. Und von Verwirrgeistern zu sprechen, weil es nicht der Ansicht des Schreibers entspricht, empfinde ich ebenfalls als Manko an Nächstenliebe.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Mit solchen Bemerkungen zeigt man nur, dass man überhaupt nicht versteht, worum es geht. Es ging hier nie um eine "jüdische Schreibweise". Es geht um eine Unsitte, die plötzlich überall völlig grundlos hervorquillt. Also ist das natürlich von irgendwelchen Kräften gesteuert.

Es geht hier nicht darum, was "wichtig" oder "unwichtig" ist. Wenn es denn unwichtig ist, warum fängt es denn plötzlich überall an "wichtig" zu werden? Wenn ich ab morgen statt Gott "Kott" schreiben würde oder statt Jesus "Jes's", dann wäre plötzlich nicht mehr von der "Nächstenliebe" die Rede. Dann würde ich ganz sicher von Leuten wie Deria angefragt, wie ich dazu komme und was das soll! Die Leier von der "Nächstenliebe" ist nichts als freimaurerisches Gedankengut in den (schein-) christlichen Gemeinden, wenn es darum geht, seinen unbiblischen Willen durchzusetzen. Nächstenliebe ist etwas ganz anderes und hat nicht zwingend immer etwas damit zu tun, alle Schrulligkeiten und Widerborstigkeiten der abgefallenen Christenheit zu akzeptieren bzw. tolerieren.

Es geht doch nicht darum, wie alles geschrieben ist (als wäre das Heil von einer korrekten Rechtschreibung abhängig), sondern was für Abstrusitäten erdacht werden. Erdacht! 

 

Deria
Außerdem muss ich feststellen, dass dieser verlinkte Beitrag fehlerhaft interpretiert. Denn: der Dekalog (10 Gebote) verbiete das Aussprechen des Namen Gottes nicht. Auch nicht nach dem Verständnis eines Juden.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint (Wiederholung)

bibelpoint hat an keiner Stelle behauptet, dass das 3. Gebot das Aussprechen des Gottesnamen verbietet, ganz im Gegenteil. Hätte Deria nämlich den bibelpoint-Artikel "G'tt oder Gott" exegetisch gelesen, wäre ihm aufgefallen, dass dort steht:

 

Wir wissen, dass die Juden entgegen 2. Mose 3,15 eines Tages entschieden, der Dekalog (10 Gebote) würde das Aussprechen des Namen Gottes verbieten."

 

Solches unexegetisches Zitieren und gegeneinander aufwiegeln von biblischen Christen ist glaub ich in jedem Forum an der Tagesordnung.

 

Mit seinem letzten Satz ("Auch nicht nach dem Verständnis eines Juden") irrt  Deria leider auch. Gerade aus jüdischer Sicht wird dieses Gebot falsch verstanden und -trotz 2. Mose 3,15 [!]- durch Nichtaussprechen geschützt (überzogenene Satzung).

 

Deria

Auch das stimmt so nicht: "Nun treiben es einige Kräfte soweit, dass nicht nur der Name Gottes, sondern der Begriff "Gott" nicht ausgesprochen werden darf."
1. Treiben es nicht einige Kräfte soweit! Was soll diese Bezeichnung überhaupt? und

2. ist Niemandem das Aussprechen des Wortes "Gott" verboten. 

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Wo kommen plötzlich die verdrehten Augen her, nur weil bibelpoint schrieb:

"Nun treiben es einige Kräfte soweit, dass nicht nur der Name Gottes, sondern der Begriff "Gott" nicht ausgesprochen werden darf."

 

Liebe Leute: Von alleine fängt sowas nicht an; das wird alles forciert und zielgerichtet verbreitet. Und zwar, um den Namen Gottes immer mehr zu lästern bzw. die Christen in den Augen der Nichtchristen immer mehr erscheinen zu lassen, als hätten sie nicht mehr alle ... (also das, was die Ungläubigen eh schon denken, ohne Grund noch verstärken).

Zu der Frage Derias "Was soll diese Bezeichnung überhaupt" (wegen "einige Kräfte")

Lieber Deria, du bist doch schlau. Und du weißt nicht, wer die Kräfte sind, die in allen Gemeinden solange wühlen und unbiblischen Quark verbreiten, bis auch der Rest an Glauben zu Kleinholz wurde? Oder gehörst du auch dazu?

Was soll den der Hinweis: Niemandem [ist] das Aussprechen des Wortes "Gott" verboten. (?)

Was ist denn das jetzt wieder für ein Senf? Also ich glaube, solche Verdrehtheiten muss man nicht sezieren. Erinnert etwas an die Logik der Bilderanbeter die dann zu dir sagen: Es ist ja nicht verboten, keine Bilder anzubeten; also mach was du willst. Wir machens aber, bitte sei trotzdem unser Bruder, sonst fehlt es dir an Nächstenliebe ...

UND:

Irgendwelche religiöse M'nschen m'ssen ja d'enken, dass es wichtig ist, G'tt zu schreiben (also dass m'ns anders nicht darf bzw. sollte), S'NST WÜRDEN SIE DAS JA NICHT IN UMLAUF BR'NGEN.

 

Es ist ja nicht irgendein undefinierbares Bedürfnis!

 

Deria
Über den Grund dieser Schreibform möge sich der Schreiber genauer informieren. Ich mag es gar nicht, wenn jemand in seiner Unwissenheit Dinge einfach nur nachplappert. So aber scheint mir dieser verlinkte Artikel.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Tja, was andere mögen oder nicht ist zum Glück nicht relevant; aber "nachgeplappert" wurde im Artikel "G'tt oder Gott" ganz sicher nichts.

Ganz im Gegenteil: bibelpoint hat lediglich den Unsinn der Sache angezeigt. Da ich des "Nachplapperns" beschuldigt werde, freut mich das insofern, dass ich dadurch erfahre, dass andere Christen auch so denken wie ich!

 

Deria
"Das ist ja so, als wenn ich meinen Namen (Peter) nicht aussprechen wollte und dann plötzlich auf die krause Idee käme, das Wort "Mensch" durch "M'nsch" zu ersetzen."
Wenn jemand das Bedürfnis hat, so zu tun, sollte se nicht als krause Idee abgetan werden. Es mag für diesen Menschen ein begründetes Herzensbedürfnis sein.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Ein "begründetes Herzensbedürfnis"?? Für eine sinnlose und seit 2000 Jahren unbekannte Zerrüttung des Wortes "Gott"? Was ist das für eine Argumentation?

Woher stammt denn bei einem Christen plötzlich so ein Herzensbedürfnis?


Derai

"Es bleibt zu wünschen, dass ernsthafte Christen und alle Sympathisanten diesen Unsinn verweigern. Punkt."(Zitat bibelpoint)

Es bleibt zu wünschen, dass ernsthafte Christen so viel Nächstenliebe, Akzeptanz und Toleranz aufbringen können, Bedüfnisser Andersdenkender Menschen nicht als Unsitte, als krause Idee und als von "einigen Kräften" getrieben zu bezeichnen! Punkt!


Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Die Nächstenliebe-Keule, die eigentlich nur Hass gegen biblische Vernunft symbolisiert! Akzeptanz und Toleranz? Gegenüber was denn?

Und die alte Leier von den "Andersdenkenden". Wie soll das denn hier ins Thema passen. Da könnte ich ja morgen statt "Heiliger Geist" "H'licher Koohst" sagen. Bin ich dann für solche Geister plötzlich auch ein Andersdenkender? Oder ein Spinner, der den Glauben lächerlich macht? Immer so, wie man's braucht. Oder?

 

Deria (zitiert bibelpoint)

"Es ist nicht unsere Aufgabe, darüber zu richten; "

Mich wundert, dass dieser Schreiber so einen Satz erwähnt, wenn er es dennoch tut. Und zwar sehr abwertend.


Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Da sieht man die unlauteren Absichten solcher Leute. Der Satz "Es ist nicht unsere Aufgabe, darüber zu richten;" steht ja im bibelpoint-Artikel an der Stelle, was [1.] Juden über das Aussprechen des [2.] Gottesnamen denken.

Und nicht über die G'tt-Gott Begriffs-Problematik in den Gemeinden. Ist Unehrlichkeit denn gut für so ein Forum? Oder ist es Manko an Intellekt?

Was ist denn im Kontext unverständlich daran, dass ich diesen Satz verwende? Das ist ja schon regelrecht bösartig, über andere immer herzufallen und -weil man sonst ja nichts auf der Pfanne hat- immer die gleiche Lügenkeule zu schwingen (hat keine Nächstenliebe, ist sehr abwertend usw.)

Übrigens: Was gibts da zu wundern? Warum es nicht mal mit richtig zuhören versuchen (bzw. richtig lesen).

 

Deria
Ralf-fennig, du hast recht! Es ist überhaupt nicht wichtig, wie Gott geschrieben wird. Viel wichtiger scheint es zu sein. Was für eine Beziehung habe ich zu diesem Gott. Die Schreibweise macht es nicht aus.

 

Jetzige Bemerkung von bibelpoint

Beweist nur immer weiter, dass überhaupt nichts verstanden wurde. Was hat das eine mit dem andern zu tun?

 

 

Wieder bezeichnend, dass an solchen Stellen die Diskussionen aufhören und das Forum ist zufrieden, ähnlich wie schon beim Forum irrglaube.parlaris.